Fachtag „Corporate Social Responsibility“

fairtradeTag 2018 sAm 07. Februar fand am Carl-Severing-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung für ca. 80 interessierte Schülerinnen und Schüler ein Fachtag zum Thema Corporate Social Responsibility statt. Herr Blaschke von pro grün Bielefeld moderierte die Veranstaltung. „Seit wann gibt es das Wort „Nachhaltigkeit“? Wo hat sie ihren Ursprung?“ Fragen, mit denen er binnen weniger Minuten die volle Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Voll- und Teilzeitbildungsgängen gewinnen konnte.

fairtrade2 380Prof. Dr. Hufnagel von der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld gab in einem ersten Fachvortrag einen Überblick zur Nachhaltigkeit im Spannungsfeld der ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung. Jakob Kunzlmann, Projektmanager bei der Bertelsmann Stiftung Gütersloh, referierte über die regionale Unternehmensverantwortung.

Im Anschluss an die Fachvorträge beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler in Workshops mit dem Thema Nachhaltigkeit sowie der Umsetzung in unterschiedlichen Branchen und wurden dabei von Referentinnen und Referenten aus den jeweiligen Branchen begleitet. So fokussierte sich eine Gruppe auf den Bereich Kleidung und suchte Antworten auf Fragen wie: Wer verdient an meiner Jeans? Woran erkenne ich fair und nachhaltig produzierte Kleidung? Andere Workshops hinterfragten den Umgang von Kreditinstituten mit finanziellen Renditen, untersuchten das nachhaltige Handeln regionaler Unternehmen und erarbeiteten z.B., weshalb die Erdbeeren für 88 Cent aus Südamerika nicht nachhaltig sein können. Eine weitere Gruppe reflektierte kritisch den Umgang mit unseren Daten im Netz und lernte Geschäftsmodelle kennen, bei denen uns die Kontrolle über unsere Daten gegeben wird.

fairtradetag 1 380
In einer abschließenden Plenumsrunde stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse vor und erhielten die Möglichkeit die Referentinnen und Referenten zu ihren Themengebieten zu befragen. Hervorzuheben sei der Appell seitens der Referenten an die Teilnehmer/-innen, dass sie sich in Anbetracht der Entwicklung der Arbeitsmärkte (Mangel an Fachkräften, Werben der Unternehmen um Arbeitskräfte etc.) bei der zukünftigen Arbeitsplatzsuche auch darüber informieren sollten, wie nachhaltig ein potenzieller Arbeitgeber agiert, um diese Information als ein Auswahlkriterium nutzen zu können.

Der Fachtag hat allen Teilnehmern großen Spaß gemacht, war ein voller Erfolg und wird sicherlich wiederholt.(EGK)

Sprechtag - Berufsschule

Am Donnerstag, 01.03.2017, findet von 15.00 bis 18.00 Uhr unser diesjähriger Sprechtag für die Berufsschule im Hauptgebäude (Bleichstraße 12) statt. Alle Vertreter/innen der Ausbildungsbetriebe sowie Schüler/innen sind herzlich eingeladen und sollten die Gelegenheit nutzen um, sich über den jeweiligen Leistungsstand zu informieren.

Für vertrauliche Einzelgespräche stehen gesonderte Besprechungsräume zur Verfügung. Sinnvoll ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail oder Fax, damit die Lehrkräfte einen entsprechenden Raum reservieren können. Die am Sprechtag abwesenden Kolleginnen und Kollegen erreichen Sie über eine Benachrichtigung an das Schulbüro per E-Mail oder Fax. Die betroffenen Lehrkräfte werden sich dann zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen.

Das Einladungsschreiben mit Rückantwortbogen und die unten aufgeführte Liste mit Namen und Räumen können Sie hier herunterladen.

CSB ME = CSB Metall- und Elektro

 
Name/Uhrzeit Raum
Aschhoff-Lennier W501
Aue W508
Bartels W203
Barth RTC/UG
Benen, Dr. W107
Blome W201
Deckers W401
Deunert-Kumlehn W209
Eggerking W105
Fendt ME 119
Finke W103
Földvary W407
Fredebeul WK07
Freese ME
Götting W509
Grundman W301
Heineke W302
Hoepfner W404
Horenkamp W105
Jenke
15.00-17.00 Uhr
W108
Klein W509
Klocke W303
Kluesmann
15.00-17.00 Uhr
W502
Knapp ME
Köster
15.00-17.00 Uhr
W110
Kröger W205
Krüdenscheidt
15.00-16.30 Uhr
W101
Kühn W406
Langeleh
ab 15.30 Uhr
W410
Laser
16.30-18.00 Uhr
W102
Lietzow
15.00-17.30 Uhr
Foyer/
WE03
Maric
15.00-16.30 Uhr
W407
Matys WE07
Mau, Frau
17.00-18.00 Uhr
W509
Mau, Herr
14.30-17.30 Uhr
Foyer/
WE03
Michalke
15.00-17.30 Uhr
W307
Oberhokamp
ab 15.30 Uhr
W110
Pohlmeier, Dr. W301
Popp WE03
Reinink WE07
Roth W403
Rüpke ME
Ruwe
ab 15.30 Uhr
W106
Schade W308
Schmeinck
15.00-16.30 Uhr
W505
Schmidt W408
Schnepel W411
Seidel W502
Sievers W409
Steffek W508
Urhahn
15.00.17.00 Uhr
W101
Venghaus
ab 15.30 Uhr
W306
Vössing W203
Vossler
15.00-17.00 Uhr
W507
Weber
(Schulsozialarb.)
WE12
Wibbe W305
Würdig
16.30-18.00 Uhr
W408
Foyer
Lietzow  
Mau, Herr  

 

 

Wirtschaftskompetenz an der Realschule Heepen

Sieger 2017/2018 des Wettbewerbs „Wirtschaftskompetenz an Realschulen“: Realschule Heepen

Vier Realschulteams aus dem Stadtzentrum wetteiferten um den Wanderpokal „Wirtschaftskompetenz an Realschulen“ des Wirtschaftsgymnasiums am Carl-Severing-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Bielefeld.

wirtschaftskompetenz2018 760

Das Wirtschaftsgymnasium am Carl-Severing-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung hat auch in diesem Schuljahr für ihre Hauptzubringerschulen den Wettbewerb „Wirtschaftskompetenz an Realschulen“ ausgeschrieben. In diesem Wettbewerb übernehmen die TeilnehmerInnen der Realschulen einen traditionellen Familienbetrieb, welcher im innovativen Sport- und Freizeitsegment tätig ist. Aufgabe der „UnternehmerInnen“ ist die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von hochwertigen Outdoor-Zelten. Die SchülerInnen können Mitarbeiter einstellen, Produktionsmaschinen kaufen und verkaufen, über ein Marketing-Mix entscheiden und damit entscheidenden Einfluss auf den Kurs ihres Unternehmens nehmen.

Die Ausgangslage für alle teilnehmenden Teams der Realschulen war identisch, die Entscheidungen in den fünf simulierten „Geschäftsperioden“ aber sehr unterschiedlich. Das Planspiel eignet sich insbesondere für die nachhaltige Vermittlung von betriebswirtschaftlichem Grundwissen und der Zusammenhänge in einem Unternehmen.

Vor der ersten Spielrunde erfolgte eine umfassende Einführung in das Planspiel. In dieser Einführungsphase wurden mit den SchülerInnen der 10. Klassen u. a. verschiedene unternehmerische Strategien erörtert: Soll z. B. bei niedrigen Preisen und möglichst geringen Kosten eine große Menge abgesetzt werden oder soll ein hochwertiges Produkt mit einem entsprechenden Werbe- und Personaleinsatz vermarktet werden?

Zu Beginn des Planspiels erarbeiteten sich die Teams der Realschulen betriebswirtschaftliches Basiswissen, was sie anschließend in den fünf „Geschäftsperioden“ erproben konnten. Sieger des Wettbewerbs wird das Team mit dem höchsten Erfolgswert. Der Erfolgswert errechnet sich aus den erzielten Periodenüberschüssen und den Gutschriften für eine möglichst genaue Absatzprognose der aktuellen Periode. Bei einer 100 %igen Übereinstimmung der Prognosewerte mit den tatsächlichen Zahlen erhält das Team einen Planungsbonus. Periodenüberschuss und Planungsbonus ergeben den Erfolgswert.

Den höchsten Erfolgswert nach den Spielrunden konnte im Schuljahr 2017/2018 die Realschule Heepen mit 269.954 € vorweisen. Das Siegerteam zog erst in der letzten Spielrunde an der bis dahin führenden Gertrud-Bäumer-Realschule vorbei. Die Kuhlo-Realschule konnte sich mit einem knappen Gewinnvorsprung vor der Gertrud-Bäumer-Realschule den zweiten Platz sichern.

Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb bekommen die SchülerInnen einen umfangreichen Einblick in das Berufsfeld „Wirtschaft und Verwaltung“ und das Zertifikat „Wirtschaftskompetenz an Realschulen“. (BAM)

Bundesweit die beste Medienkauffrau - Laura-Marie Holstein

Laura Holstein 380Das Carl-Severing-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung gratuliert Laura-Marie Holstein

Bereits ihre Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print beim Delius-Klasing Verlag und am Carl-Severing-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung absolvierte Laura-Marie Holstein mit Bravour.

In der IHK-Abschlussprüfung gelang ihr dann noch mit einem souveränen Auftritt das Top-Ergebnis.

Lohn der Leistung: Eine Einladung nach Berlin, persönliche Gratulation vom Präsidenten der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Eric Schweitzer und vom EU-Kommissar Günther Oettinger sowie den Pokal „Azubis 2017- Unsere Besten“.

Auch die Presse berichtete umfangreich über ihre Leistung:

- Neue Westfälische
- Westfalen Blatt

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für die Zukunft!

(Foto: Heidi Froreich / Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG)

 

Stadtradeln 2017 – Das CSBWV-Team war wieder dabei!

Wie auch in den vergangenen Jahren hat sich unsere Schule wieder vor den Sommerferien am Stadtradeln beteiligt. Diesmal gab es ein gemischtes Team aus Lehrern und Schülern, was durchaus für die Motivation förderlich war. Diese Motivation zeigte sich auch darin, dass die beste Schülerleistung bei über 400 km in den drei Stadtradel-Wochen lag und der Gewinnerin, Franziska Saßmannshausen einen Kantinengutschein in Höhe von 60 € einbrachte! Doch nicht nur solche Höchstleistungen sind ein „Gewinn“ für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

stadtradeln2017 1 760

Die Zweit- und Drittplatzierte der Aktion erhielten Gutscheine über 40 bzw. 20 Euro und berichten Folgendes über ihre Beweggründe zur Teilnahme am Stadtradeln:

Celina Simon, AH501:
Als ich sah, dass unsere Schule dieses Jahr erneut am Stadtradeln teilnimmt, habe ich, als begeisterte Radfahrerin, mich direkt angemeldet. Ich fahre gerne mit dem Fahrrad, da die Bewegung meinem Körper guttut und ich so unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln bin. Außerdem bin ich so oft schneller an meinem Ziel, da ich nicht in lästigen Autostaus stehen muss. Da ich so gut wie immer mit dem Fahrrad unterwegs bin, sei es zur Schule oder aber auch in meiner Freizeit zu Freunden und zum Hobby, hatte ich wie auch im letzten Jahr, schnell meine 300km zusammen. Aufgrund des kleinen Wettkampfs während der drei Wochen fährt man auch gerne nochmal die eine oder andere Strecke mehr.

Annika Quiering, BM604:
Was bedeutet Fahrrad fahren für mich? Fahrrad fahren ist eine Art von Freiheit, man ist draußen, genießt meistens das Wetter und kann einfach entscheiden, wohin man möchte. Man ist von niemandem abhängig und auch von keinen Materialien wie Benzin oder Strom, einzig und allein die Muskelkraft entscheidet, wie weit man fahren kann. Ich habe beim Stadtradeln 2017 mitgemacht, weil ich so oder so jeden Tag Fahrrad fahre und man mit dieser Aktion die Aufmerksamkeit wieder auf den Drahtesel lenken kann.

Und eventuell entscheidet sich dadurch der eine oder andere dafür, das Auto doch mal stehen zu lassen und zu sehen, was die Beine noch hergeben, nach jahrelangem Sitzen.

Es gibt wirklich wenige Leute, die nicht irgendwo in einer verstaubten Ecke noch ein Fahrrad stehen haben. Also überlegen Sie doch einmal: Wie ist das Wetter heute? Wie weit habe ich es zur Arbeit/Schule oder zu meiner Freizeitaktivität? Springen Sie über Ihren Schatten und fahren Sie eine Runde selbst, wenn es nur zum Spaß ist. Sie werden merken, wie Ihnen das Ihr Körper, Ihre Gesundheit und Ihre Geldbörse danken werden.

Ich hoffe auf Ihre Teilnahme im nächsten Jahr und Ihr sportliches und umweltbewusstes Denken.