2019 Projket Lage der Nation1 760
Vorstellung des Projekts „Ja wo leben wir denn? – Mein Bericht zur Lage der Nation.“

In vier Klassen des Carl-Severing-Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung der Bildungsgänge Ausbildungsvorbereitung, Kaufleute für Dialogmarketing, Höhere Handelsschule und Berufliches Gymnasium für Informatik haben die Lehrerin und Lehrer Kathleen Pießnack, Roman Schmidt, Christian Blome und Thomas Aschhoff-Lennier für einen Zeitraum von vier Wochen das Projekt "Ja wo leben wir denn? - Mein Bericht zur Lage der Nation." mit ihren Schülerinnen und Schülern durchgeführt.

Wie kam es dazu und was soll das Projekt bewirken?
Als im Jahr 2015 die Anschläge in Paris die westliche Welt erschütterten, hatte das Carl Severing Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung eine Schweigeminute in allen Klassen angesetzt.

Zu unserer Verwunderung haben sich nicht wenige Schülerinnen und Schüler dieser Gedenkminute bewusst verweigert. Der anfängliche Ärger über dieses Verhalten wich schließlich der Erkenntnis, dass sich Menschen in der Mitte unserer Gesellschaft offenbar nicht dazugehörig fühlen.

Es entstand der dringliche Wunsch, diesen Schülerinnen und Schülern (aber auch allen anderen) einen Raum zu geben, in dem sie eine eigene Standortbestimmung für ihr Leben in Deutschland vornehmen können und diese auch im Unterricht zu thematisieren.

Daraus entstand das Projekt: „Ja, wo leben wir denn eigentlich? – Mein Bericht zur Lage der Nation.“
Hier sollte einmal nicht die Politik zu Wort kommen, sondern diejenigen, für deren Zukunft Politik gemacht wird... oder werden sollte.

Dabei sind in vier Klassen unterschiedlicher Bildungsniveaus zahlreiche Texte, Videoclips, Interviews, Umfragen und Musikbeiträge entstanden. Auch einige referatsähnliche Beiträge, die sich mit der politischen Situation in unserem Land befassen, sind eingereicht worden.

Dass das Projekt in das Bielefelder Jahr der Demokratie fiel, war ein glücklicher Zufall! Mit wohlwollender Begleitung der Schulleitung und tatkräftiger Unterstützung unserer Sozialarbeiterin Conny Weber konnten Fördergelder der Stadt Bielefeld für das Projekt gewonnen werden.

Was kam heraus?
Unterschiedlichste Handlungsprodukte, je nach individuellen Möglichkeiten und Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler: Comics, Videos, Referate, literarische Texte, Sachtexte, Interviews, Umfragen und Songs / Raps.

2019 Projket Lage der Nation2 760

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler waren sehr positiv und es gab viel Raum für Öffnung und Begegnung in der jeweiligen unterschiedlichen Sicht auf unser Land, unsere Demokratie, unser Leben mit all den Wünschen, Hoffnungen, aber auch Sorgen und Ängsten, bis hinein in deren Familien und Lebensgeschichten.

Am Ende konnte aus den Fördergeldern eine Dokumentation in Form einer Broschüre gedruckt werden, die am 07.11. im Rahmen einer Präsentation (gemeinsam mit anderen, von der Stadt geförderten Projekten) im Rathaus der Stadt Bielefeld den Politkern und der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Eine Ansprache von Bürgermeister Pit Clausen eröffnete diese Veranstaltung und zahlreiche interessierte Bürger und Ratsmitglieder besuchten den Stand des Carl-Severing-Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung. MDB Georg Fortmeier wollte das Heft sogar mit in den NRW-Landtag nehmen – ein hoffnungsvolles Zeichen, dass das Anliegen des Projektes in der Politik nicht unerhört bleibt. (ASH)

Den Realschulabschluss optimal nutzen!

Die Beruflichen Gymnasien des Carl-Severing-Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung stellen sich vor

Ihr Kind wird die Realschule voraussichtlich im Sommer mit der Fachoberschulreife verlassen. Viele Schülerinnen und Schüler werden auch die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (Qualifikationsvermerk) erhalten und ihre Schullaufbahn mit dem Ziel der Allgemeinen Hochschulreife in der gymnasialen Oberstufe fortsetzen.

CSB Jubilaeumslogo RGB 260Beste Erfahrungen mit Realschülerinnen und Realschülern
Seit inzwischen mehr als 50 Jahren hat sich unser Wirtschaftsgymnasium, und seit einigen Jahren auch das Berufliche Gymnasium für Informatik, auf diese Schülergruppe spezialisiert. Der Anteil an ehemaligen Realschülerinnen und Realschülern lag in der Vergangenheit bei mehr als 80 %. Die meist kleinen Lerngruppen haben sich im Schulalltag ebenso bewährt wie der eher familiäre Umgang in einem kleinen Bildungsgang. Die Jahrgangsstufen bestehen aus zwei Klassen des Wirtschaftsgymnasiums und einer Klasse des Beruflichen Gymnasiums für Informatik. Unterrichtsort ist der Grasmückenweg 11, verkehrsgünstig gelegen durch die Buslinien 21, 22, 24 und 29 sowie den Bahnhof Ost.

AHR Kampagne nurBild Text 360Das volle Abitur plus Wirtschafts- oder Informatikkompetenz
Nach drei Jahren an unserer Schule kann bei uns das volle Abitur erworben werden, welches zum Studium jeder Fachrichtung an allen wissenschaftlichen Hochschulen und allen Universitäten berechtigt. Die bei uns zu wählenden Leistungskurse „Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen“ oder „Informatik“ bieten unseren Abiturientinnen und Abiturienten zusätzlich einen herausragenden Startvorteil auf dem Arbeitsmarkt oder bei einem entsprechenden Studium.

Informationsabend für Sie
Wir laden Sie, sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen, sehr herzlich zu einem Informationsabend „Abitur am Beruflichen Gymnasium“ ein. Machen Sie sich ein Bild von Ihrer Zukunft! Wir möchten Ihnen das Wirtschaftsgymnasium sowie das Berufliche Gymnasium für Informatik sehr gerne vorstellen:

Zeit:
Donnerstag, 21. November 2019 um 19:00 Uhr

Ort:
Carl-Severing-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung
Grasmückenweg 11
33607 Bielefeld
Eingangshalle

Weitere Informationen zum Beruflichen Gymnasium finden Sie hier:

2019 Stadtradeln Ehrung 760

Neun Schülerinnen und Schüler starteten in diesem Jahr im Schülerteam des CSBWV. – Eine kleine Truppe, die dafür aber umso engagierter Kilometer sammelte.

Wie schon im letzten Jahr war der mit Abstand erfolgreichste Fahrradfahrer Carsten Sträßer, der sogar noch einmal gut 50 km mehr im dreiwöchigen Veranstaltungszeitraum fuhr als im letzten Jahr. Seine Gesamtkilometerzahl belief sich schließlich auf 876 km und brachte ihm einen 40-€-Gutschein des Fahrradgeschäfts BOC ein.

Auf Platz zwei mit 277 km landete Laura Schwarzer, die Drittplatzierte des Vorjahres. Sie erhielt einen 20-€-Gutschein der Schulkantine. Ein Gutschein über 10 € für die Kantine bekam Leon Alex, der mit 214 km Platz drei belegte, bei der Siegerehrung jedoch leider nicht dabei sein konnte.

Den Siegern gratulierten Herr Grahl-Marniok als Schulleiter und Frau Finke als Teamcaptain des Schülerteams.

Die Mitglieder des Schülerteams des CSBWV erradelten in diesem Jahr zusammen 2.041 km bzw. durchschnittlich 277 km pro Person. Herzlichen Glückwunsch zu diesem exzellenten Ergebnis!

Im Lehrerteam des CSBWV fuhren in diesem Jahr 15 Lehrerinnen und Lehrer mit, und natürlich beteiligte sich auch der Schulleiter, um unser Nachhaltigkeitsvorhaben zu unterstützen. Von diesem Team wurden 4.087 bzw. 272 km pro Person gefahren.

Sowohl aus dem Schüler- als auch aus dem Lehrerteam war das Fazit, dass es wieder viel Spaß gemacht hat dabei zu sein, sich an der frischen Luft zu bewegen und keine Parkplatzsorgen an der Schule zu haben. (FIN)

Politiker sitzen doch nur den ganzen Tag herum und sind während wichtiger Debatten nur am Handy, oder? Nicht immer - das konnte ich erfahren, als ich Christina Kampmann (MdL) für drei Tage im 10. Jugendlandtag vertreten durfte.

2019 ahr jugendlandtag 1 760

Am 4. Juli ging es nach Düsseldorf zum Jugendlandtag. In Düsseldorf angekommen wurde ich von der Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und der Qualität der Jugendherberge positiv überrascht. Und mit meinen temporären Mitbewohnerinnen hatte ich den Jackpot gezogen - mit den beiden habe ich mich nämlich echt gut verstanden und wir sind immer noch in Kontakt. Von der Jugendherberge ging es über die Rheinbrücke zum Landtag und von dort aus in den Plenarsaal und auf die Plätze der Politikerinnen und Politiker, die wir in den nächsten Tagen vertreten durften.

2019 ahr jugendlandtag 2 360Wir wurden von Dorothea Dietsch, welche den Jugendlandtag jedes Jahr plant, sowie dem Helferteam offiziell begrüßt. Im Anschluss fand unsere erste Fraktionssitzung statt, allerdings wurden wir davor noch durch das Parlamentsgebäude geführt. In der Fraktionssitzung wurde dann der Vorsitzende für die Leitung der Fraktionssitzung gewählt und darauf fand schon die ersten Diskussionen zu den Themen, „ÖPNV attraktiver gestalten“ und „Impfpflicht als Voraussetzung für einen Kita-Platz“, statt. Diese Themen, über die uns Expertinnen und Experten informierten, begleiteten uns während der nächsten drei Tage und wir diskutierten sie innerhalb der Fraktion. Im Anschluss durften wir unsere Standpunkte den anderen Fraktionen vorstellen. Und wenn man eine Sache mal nicht ganz verstanden hatte, konnte man Dank des schnellen WLANs im Parlamentsgebäude die Thematik googlen und war in wenigen Sekunden schlauer.

Am dritten und letzten Tag hatten wir die große Plenarsitzung mit vielen Reden und kontroversen Diskussionen. Zuerst wurde das Thema Impfpflicht sehr strittig diskutiert und anschließend durften die verschiedenen Fraktionen abstimmen. Jede Fraktion hatte einen eigenen Antrag, welche diese im Laufe der drei Tage erarbeitet hatte. Danach wurde der ganze Prozess für unser zweites Thema, „ÖPVN attraktiver zu gestalten“ wiederholt. Wir hatten hierbei sogar bei der Abstimmung einen Hammelsprung, d.h. es konnte keine Mehrheit festgestellt werden. Nach Angaben der Organisatoren kam dies in den letzten zehn Jugendlandtagen nur dreimal vor.

Insgesamt betrachtet waren die drei Tage im Jugendlandtag durchaus interessant sowie spannend und ich erhielt die Möglichkeit, einen guten Eindruck über die Parlamentsarbeit zu erhalten. Nicht jedes politische Thema interessierte mich zwar, aber jede einzelne Stimme ist wichtig und man muss trotzdem zuhören und offen gegenüber anderen Meinungen sein. Politik geht jeden etwas an, auch wenn es manchmal anstrengend ist, man heftig diskutiert und am Ende nicht immer zu einem Kompromiss gelangt.

Anna-Lena Koutroulis (AH8M1)

2018 LiveatCSBWV 280Herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe unseres Schulmagazins LIVE@CSBWV.

Die vierte Ausgabe des Schulmagazins LIVE@CSBWV trägt die Bezeichnung 2019/2020 und nicht Schuljahr 2018/2019, wie bisher. Die Änderung macht Sinn! Zwar bezieht sich ein Großteil des Inhalts auf das Schuljahr 2018/2019, jedoch schauen wir in unseren Artikeln auch auf Zeitgenössisches und Zukünftiges. Die Redaktion war der Ansicht, dass man zudem dazu neigt die Zeitschrift als alt zu empfinden, sobald der Titel nicht die aktuelle Jahreszahl widerspiegelt.

Rückblickend war es ein ereignisreiches Schuljahr mit vielen interessanten Projekten, Veranstaltungen, einem Wechsel des Schulleiters und einer Verabschiedung einer sympatischen Büroleitung. Auch verabschieden wir zum Sommer einen treuen Mitarbeiter unserer Redaktion: Werner Hoepfner, der sich seit der ersten Ausgabe unseres Magazins als einer der drei Lektoren zu Verfügung gestellt hat, geht in den verdienten Ruhestand.

Die Schüler*innen der Kaufleute für Marketingkommunikation aus der MK702 und der Medienkaufleute Digital und Print der Klasse DP701 zeigen in der Rubrik LIFESTYLE Interessantes aus der digitalen Welt mit einem großen Special über Instagram. Weiterhin gibt es diesmal viele tolle Guides zur Freizeitgestaltung in Bielefeld und NRW sowie anregende Reisetipps. Ideen zur gesunden Ernährung in Kombination mit Fitnesstipps helfen euch topfit durchs Jahr zu kommen.

Sollte doch mal Langeweile aufkommen, schaut bei unseren Serien- und Filmkritiken nach oder nehmt an unserem Gewinnspiel teil.

Auch wenn ein Schulmagazin für die Redaktion und insbesondere für den Projektleiter viel Arbeit bedeutet, freut es mich, dass auch in diesem Jahr wieder sehr viele interessante Inhalte produziert wurden. Wie in jedem Jahr, sind die Schüler*innen zu Beginn immer zurückhaltend mit der Buchung der Seiten für ihren Content. Sobald die Idee steht und die ersten Sätze getippt worden sind, wird dem Chefredakteur fast immer die gleiche Frage gestellt: „Können wir noch eine Seite nachbuchen?“. Daher haben wir in diesem Jahr die Seitenzahl des Magazins nochmals gesteigert. Das haben wir auch unseren treuen wie auch neuen Werbepartnern zu verdanken, die uns auch dieses Jahr wieder toll unterstützt haben.

Klicken Sie einfach auf das Cover oder hier um sich das Magazin als Web-PDF-Datei anzuschauen. Sie erhalten die Print-Ausgabe überall in unserer Schule, bei Jobmessen, bei Beratungsabenden, an unseren Zubringerschulen und an einigen öffentlichen Auslageplätzen. Sie können sich neben dem aktuellen Magazin auch die Vorjahresausgabe unter dem Menüpunkt Service - Anträge & Downloads - Medien anschauen

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und Stöbern.
Bernd Vössing
(Projektleitung)

 

 

2019 IK7S 5 760
Im Rahmen der Schulferien-Projektwoche war die IKS7B zu Gast in der Detmolder Privat Brauerei Strate, die zu den größten unabhängigen Brauereien gehört, die sich im Familienbesitz befinden. Geleitet wird die Unternehmung von einem Frauengespann aus Mutter und zwei Töchtern, die mit viel fachlicher Kompetenz und weiblicher Intuition die Brauerei in fünfter Generation fortführen.

2019 IK7S 2 760

Nach einer Besichtigung des weitläufigen Geländes ging es in das „Allerheiligste“ der Brauerei. Dort staunten die Schüler*innen nicht schlecht, als sie eine kleine Einführung des Bierbrauens erhielten und so nebenbei erfuhren, dass die Unternehmung nicht nur die modernsten Technologien vorweisen kann, sondern komplett auf künstliche Extrakte und Aromen verzichtet – wodurch höchste Qualität entsteht. Hinzu kommt, dass möglichst viele Zulieferer*innen und erforderliche Handwerker*innen aus der lippischen Region kommen.

2019 IK7S 760

Den Abschluss bildete ein leckeres Mittagessen in der hauseigenen Stratosphäre.

Begleitet wurde das Projekt von Anfang bis Ende von der Braumeisterin Friederike Strate, die nicht müde wurde zu erklären und aufkommende Fragen zu beantworten. Frau Strate war seiner Zeit „die jüngste Braumeisterin Deutschlands“.

2019 IK7S 4 360

Wir danken der Familie Strate für die herzliche Betreuung und werden das Bier mit dem „Plopp-Verschluss“ auch auf seinem zukünftigen Erfolgsweg im Auge behalten. (KNA)

2019 IK7S 3 360