2019 AHR Bruessel2 760

Die EU in der Krise, Brexit und kein Ausweg?! hieß das Motto der traditionellen Brüsselfahrt des 13. Jahrgangs des Wirtschaftsgymnasiums.

In Begleitung der beiden Gesellschaftslehrelehrer*innen Bettina Gatzek und Christian Balzarek und des ehemaligen Bildungsgangleiters und jetzigen Pensionärs Erwin Sandbothe erlebten die Schüler*innen spannende Tage im Herzen der europäischen Hauptstadt.

2019 AHR Bruessel1 760

Im Parlament, im Kommissionsgebäude und auch im Sitzungssaal des Ministerrats informierten Sprecher diverser Ausschüsse, mehrere Referenten und Abteilungsleiter über europäische Politik. So erfuhren die Schüler*innen konkret wie viele Personen und Institutionen sich in der EU an dem schwierigen Prozess des Brexits-Abkommen beteiligen und erlebten in den Gesprächen immer wieder die Frustration und Enttäuschung über den „geplanten“ Austritts seitens Großbritanniens.

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Aber auch die Freizeit kam nicht zu kurz. Eine Stadtrundfahrt, Shopping und Pommes essen in Brüssel rundeten das Programm ab, sodass alle diese letzte gemeinsame Fahrt vor dem Abi genießen konnten. (BAL,GAT)

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Im Bauch des trojanischen Pferds

Gute Werbung kommt als Geschenk daher – sie offenbart wie das trojanische Pferd ihren wahren Inhalt erst, wenn man es auspackt! So zeigen die Kreativen der Agentur Jung von Matt in einen Satz, was ihr Anspruch ist.Nicht umsonst ist die Agentur seit Jahren Nummer Eins der Branche. Große Kampagnenerfolge wie der virale Weihnachtsspot von Edeka sind dieser Ideenschmiede entsprungen. Umso spannender war es für die Marketingklassen MK 701 und MK 702, aus erster Hand Einblick in das Agenturleben bei Jung von Matt zu erhalten.

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Am Donnerstag, den 7.2. startete das Programm in Hamburg bei der Agentur Jost von Brandis, einer Spezialagentur, die sich auf Out of Home-Werbung und Ambient-Media spezialisiert hat. Der Vortrag des Geomarketingexperten beeindruckte! Er zeigte, dass die Werber wissen, wo ihre Zielgruppe wohnt, wie und wo sie sich bewegt, an welcher Ampel sie steht oder in welchen Kneipen Kampagnen am besten ankommen.

2019 MK HH 380 6Den Donnerstagnachmittag verbrachten die Klassen anschließend getrennt in der traditionellen Hamburger Speicherstadt: Hier öffneten die beiden Kreativagenturen KolleRebbe und Philipp und Keuntje ihre „Böden“ (so heißen die Etagen in den ehemaligen Speichern) für den Marketingnachwuchs. Eine Vielfalt praktischer Kampagnenbeispiele und Einblicke in den Workflow einer großen Agentur – von der Strategie, über die Kreation bis hin zur praktischen Umsetzung – bildeten den fachlichen Höhepunkt des ersten Tages. Er endete für einige Feierwütige erst spät in der Nacht, denn der ein oder andere kühle Trunk auf der Reeperbahn gehört bei einer Hamburgfahrt natürlich zum Pflichtprogramm!

2019 MK HH 380 2Am Freitag ging es dann nach dem Frühstück in den schon erwähnten Bauch des trojanischen Pferds: Im architektonisch eindrucksvollen Konferenzraum von Jung von Matt fühlen sich die Besucher tatsächlich in diesen versetzt! Voller Eindrücke und in guter Teamatmosphäre ging es dann am Freitag Nachmittag zurück ins beschauliche OWL. (Mau/Kln)

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Die Klassen AH8M1 und AH7M1 des Beruflichen Gymnasiums für Informatik konnten die Themen des Betriebswirtschaftslehreunterrichts live in der Anwendungen bei einem der renommiertesten und erfolgreichsten Unternehmen der Region erleben.

2019 phoenix ahr

30 Schüler*innen besuchten Ende Januar das Unternehmen Phoenix Contact in Blomberg. Ihre BWL-Lehrerin Fr. Pauli hatte den Kontakt hergestellt und den Besuch organisiert, der eine Unternehmenspräsentation und eine Führung über das Betriebsgelände durch die Gebäude der Vertriebs- und Marketingbereiche sowie die Produktions- und Logistikhallen beinhaltete.

Phoenix Contact Mitarbeiter*innen, die sich aktuell in der Ausbildung bzw. in einem dualen Studium befinden, referierten die Unternehmenszahlen (16.500 Mitarbeiter, über 2 Mrd. € Umsatz, über ein Dutzend Fertigungsstandorte und über 50 Vertriebsgesellschaften weltweit), gaben einen beeindruckenden Einblick in die Vielzahl der Produkte und Projekte des Unternehmens und erklärten den Schüler*innen die große Palette der Ausbildungsberufe und Studiengänge, die bei Phoenix Contact angeboten werden.

Die Schüler*innen waren beeindruckt von der Art und Weise wie sich das Unternehmen präsentierte. Es ist schon etwas Besonderes, zur Phoenix-Contact-Familie zu gehören und für dieses Unternehmen zu arbeiten. Bei der anschließenden Führung über das Betriebsgelände konnten die Schüler*innen die Roboter in der Produktion und Logistik bestaunen. Die multimedialen Ausstellungen des Unternehmens vermittelte zudem einen sehr guten Eindruck über die fast 100-jährige Geschichte, die Erfolge und die breite Palette der Produkte des Unternehmens. (Pau, Wer)

(Logo - Quelle: www.phoenixcontact.com)

2018 AHR Wirtschaftsexp2 760

Wie sieht das Leben und die Forschung an einer Fachhochschule aus? Wo sind die Unterschiede zur normalen Universität? Am Montag, den 26. November, konnten die Mittelstufen der Beruflichen Gymnasien des Carl-Severing-Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung genau diese Fragen beim Besuch der Hochschule Ostwestfalen-Lippe stellen.

 
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Größter Programmpunkt des Nachmittagsausfluges war aber die Durchführung eines Experimentes, in dem unsere Schüler*innen die Hauptprotagonisten waren. Als blinde Verkoster von zwei unterschiedlichen Limonaden sollten sie Ihre individuelle Kaufbereitschaft für die jeweiligen Getränke nennen. Aus diesem Daten erstellten die Master-Studenten*innen eine Gesamtnachfragekurve.
 
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Um das Ergebnis nicht zu verfälschen, wurden die Schüler*innen erst im Nachhinein über die Hintergründe aufgeklärt: Teile des Zuckers wurden bei der einen Probe durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt, so wie dies in England seit Einführung einer „Zuckersteuer“ auf Getränke im Handel passiert ist. Und wie war nun das Ergebnis? Brexit oder nicht, die Briten scheinen uns in ihrem wirtschaftlichen Verhalten ähnlicher zu sein, als Viele vermuten würden. In beiden Fällen war die Bereitschaft zum Kauf nahezu unverändert. Die Zuckersteuer würde also am Beruflichen Gymnasium zu weniger Zuckerkonsum führen! (WAM)

Zum dritten Mal sind 2018 ein paar Schülerinnen und Schüler des CSB für Wirtschaft und Verwaltung beim Stadtradeln dabei gewesen, und dieses Mal waren sie ausgesprochen erfolgreich!

2018 Stadtradeln1 760
Foto v.l.n.r.: Teammanagerin Ira Finke mit den Siegern Carsten Sträßer und Constantin Arens sowie Schulleiter Marco Grahl-Marniok.

Im Mini-Schülerteam waren fünf Schülerinnen und Schüler aktiv, während das Lehrerteam 15 aktive Radler umfasste. Dennoch erradelte das Schülerteam einen bemerkenswerten 18. Platz in der Gesamtwertung der Stadt Bielefeld, denn pro Teammitglied wurden 355 km zurückgelegt. Demgegenüber erreichte das Lehrerteam nur Platz 69 von 187 Teams in Bielefeld, da die Lehrerinnen und Lehrer im Durchschnitt 234 km fuhren.

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Foto v.l.n.r.: Teammanagerin Ira Finke mit Anduena Drescher (2. Platz) und Laura Schwarzer (3. Platz) sowie Schulleiter Marco Grahl-Marniok.

Obwohl diese Platzierungen innerhalb der Stadtwertung noch zu keiner Preisverleihung führten, fand nun eine schulinterne Auszeichnung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schülerteams statt. Der erste Preis, ein Kantinengutschein der Schulkantine im Wert von 40 €, ging an Carsten Sträßer, der bisher komplett auf ein Auto verzichtet und auch bei Wind und Wetter sämtliche Strecken mit dem Fahrrad fährt. Somit legte er im Aktionszeitraum von drei Wochen ohne besondere Zusatzfahrten 822 km zurück.

Die Zweitplatzierte ist Anduena Drescher, die immerhin 455 km zurückgelegt hat und dafür einen Kantinengutschein im Wert von 20 € erhielt. Der dritte Platz wurde mit 351 km von Laura Schwarzer belegt, wofür der Preis ein Kantinengutschein über 10 € war. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schülerteams gab es darüber hinaus Reflektor-Armbänder, damit sie auch beim Fahrradfahren in der dunkleren Jahreszeit gut sichtbar und geschützt sind. (FIN)

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Kreatives Fotografieren und gekonntes Texten am Workshoptag 2018

Am Freitag, 16.11.2018 wurden die kreativen Köpfe zusammengesteckt: Spannende Einblicke in die Arbeit einer Agentur sowie theoretisches und praktisches Fotografiewissen erwartete die angehenden Kaufleute für Marketingkommunikation. Schülerinnen der MK701 und MK702 organisierten den Workshoptag als Projekt im Rahmen der Agenturarbeit und konnten spannende Referentinnen für die Workshops gewinnen.

2018 Workshoptag 2 3602018 Workshoptag 1 360

Die ehemalige Schülerin Aileen Wördemann berichtete über den Alltag als Texterin in einer Werbeagentur und versorgte die Klassen mit Tipps und Tricks rund um den perfekten Werbetext, die daraufhin auch praktische Anwendungen fanden.

2018 Workshoptag 4 360 Die gelernte Fotografin und angehende Kauffrau für Marketingkommunikation, Vanessa Priesmeyer, führte die Teilnehmer in die Grundlagen der Fotografie ein. Kennzeichnend für die Workshops war die praktische Anwendung der neu erlernten Fähigkeiten – so ging es also nach dem Theorieteil ins Freie zum Fotografieren von unterschiedlichen Motiven.
„Der Tag hat viel Spaß gemacht und es sind tolle Ergebnisse erzielt worden“, lobten die Teilnehmer und das Lehrpersonal.

(Jasmin Hugo / Marlene Siegenbrink - MK 702)