Unser Leitbild
Unser Leitbild ist unsere gemeinsame Ausrichtung – wir legen darin unsere Grundideen und Wertvorstellungen fest, nach innen wie auch nach außen. Es ermöglicht eine Identifikation mit der Schule, ein „Wir-Gefühl“, und zeigt neben den bereits erreichten Standards auch Potenziale zur kontinuierlichen Optimierung auf.
Eine detaillierte Darstellung unseres Leitbildes und dessen Umsetzung finden Sie unter den folgenden Links (aufklappbar):
Wir bieten individuelle und vielfältige Bildungsmöglichkeiten
Wir setzen uns dafür ein, die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Talente und Interessen unserer Schüler:innen gezielt zu berücksichtigen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, gestalten wir unsere Lernangebote so, dass sie für alle zugänglich sind – unabhängig von Herkunft, Vorwissen oder sprachlicher Kompetenz.
Durch vielfältige Wahlmöglichkeiten, praxisnahe Projektarbeit, individuelle Begleitung und gezielte Förderung werden die Schüler:innen auf ihrem Bildungsweg unterstützt. Die Förderung persönlicher Kompetenzen, Selbstständigkeit und Eigenverantwortung ist dabei ebenso zentral wie die Stärkung fachlicher Fähigkeiten.
Beispiele der Umsetzung:
- Kaufleute im Einzelhandel: Differenzierungsbereiche ab der Mittelstufe (Warenwirtschaft, Handelsassistent:in, Kaufmännisches Rechnen, Kommunikation, Warenkunde Lebensmittel, Förderschwerpunkt Deutsch, Onshopper – stationär und online sowie Englisch FOR).
- Doppelqualifikation (online) als Möglichkeit, die FHR-Reife im Rahmen einer Ausbildung zu erhalten.
- Berufsfachschule / Internationale Förderklasse: Differenzierung nach schulübergreifender Eingangsdiagnostik, sprachsensible Unterrichtsgestaltung (z.B. Operatorenlisten, Wortschatzlisten, Anwendung von Scaffolding-Modellen), Förderplangesprächen zur Ableitung von individuellen Lern- und Verhaltenszielen sowie Differenzierung im Unterricht durch Aufteilung in kleinere Lerngruppen im Teamteaching
- Höhere Handelsschule: Persönliche Fördergespräche, Unterstützung bei Bewerbungsunterlagen im Fach Personalwirtschaft, freiwilliger Praktikumszeitraum zur Berufsorientierung vor den Sommerferien.
- Tourismuskaufleute: Wahlpflichtangebote (Reiseverkehrsgeografie oder Englisch)
Berufliches Gymnasium: Differenzierungsstunden in der Jahrgangsstufe 13 in den Bereichen Marketing oder Robotik/KI. - Kaufleute für Marketingkommunikation: Projektorientierte Agenturarbeit in der Schülergenossenschaft JUNGKÖPFE eSG sowie Fachunterricht in Mediengestaltung / Arbeit mit Branchensoftware.
- Medienkaufleute Digital und Print: Individuelle Projekte im Rahmen der Agenturarbei sowie Fachunterricht in Mediengestaltung / Arbeit mit Branchensoftware.
- Schulsozialarbeit: Unterstützung bei der Bildung von Lerngruppen, Vermittlung von Nachhilfe, Lernberatung sowie Begabtenförderung.
- Mitarbeit in der Schüler:innenvertretung: Individuelle Talentförderung durch eigenverantwortliche Projektplanung und Kommunikation mit schulischen Entscheidungsträgern.
- Erasmus+ Programm: Individuelle Beratung und finanzielle Förderung für Auslandsaufenthalte zur Erweiterung persönlicher und fachlicher Kompetenzen.
Wir fördern klassenübergreifendes Arbeiten und die Vernetzung von Unterrichtsinhalten.
Wir verstehen Lernen als einen dynamischen und ganzheitlichen Prozess, der durch Vernetzung und Zusammenarbeit auf vielfältigen Ebenen an Qualität gewinnt. Deshalb fördern wir fächerübergreifende Lernsituationen, projektorientiertes Lernen und thematische Verbindungen zwischen den Unterrichtsfächern. Jahrgangsübergreifende Aktivitäten stärken den Erfahrungsaustausch sowie die soziale Vernetzung unserer Schüler:innen. Auf diese Weise unterstützen wir nicht nur das fachliche Verständnis, sondern auch die Entwicklung von Teamfähigkeit, Kommunikationskompetenz und Eigenverantwortung.
Beispiele der Umsetzung:
- Kaufleute für Marktingkommunikation mit den Medienkaufleuten Digital und Print: Klassenübergreifender jährlicher Kompetenz-/Thementag mit Einbindung der Ausbildungsbetriebe.
- Kaufleute im Einzelhandel: Praxisorientierte Anwendung vernetzter Unterrichtsinhalte im schulinternen Verkaufsladen „Onshopper“.
- Tourismuskaufleute: Gemeinsame Projekte im Englischunterricht zu touristischen Zielen vernetzen Sprachpraxis mit Fachwissen; klassenübergreifende Planung und Durchführung eines jährlichen stufenübergreifenden Fortbildungstags im Rahmen des Lernfelds zu Projektmanagement.
- Berufliches Gymnasium: Klassenübergreifende Projekte wie Teambuilding, Demokratiebildung oder Europaseminar fördern soziale Kompetenzen und politisches Bewusstsein.
- Kaufleute für Dialogmarketing: Fächerübergreifender Unterricht in Deutsch, Kommunikationsprozesse und Projektmanagement mit Fokus auf Präsentationstechniken.
- Kaufleute für IT-System- und Digitalisierungsmanagement: Berufs- und klassenübergreifende Vorbereitung auf Abschlussprüfungen aller IT-Berufe
Wir beraten individuell über schulische, aber auch persönliche Belange.
Wir legen großen Wert auf eine vertrauensvolle und persönliche Beratungskultur. Dazu braucht es ein offenes Ohr, ein gut vernetztes Beratungssystem und ein unterstützendes Schulklima, das dazu ermutigt, Fragen und Herausforderungen frühzeitig anzusprechen. Die Grundlage dafür bilden verlässliche Ansprechpersonen, transparente Strukturen und ein respektvoller Umgang.
Wir begleiten unsere Schüler:innen kontinuierlich und individuell – ob bei organisatorischen Fragen, persönlichen Schwierigkeiten oder der beruflichen Orientierung. Neben der Unterstützung durch Fachlehrkräfte gehören auch die Beratung durch Klassenleitungen, Schulsozialarbeit, das Vertrauensteam und externe Partner zu unserem ganzheitlichen Konzept. Auch technische Unterstützung, etwa bei Hardwareproblemen oder der Nutzung schulischer Apps, ist fester Bestandteil unserer Beratungspraxis.
Beispiele der Umsetzung:
- Allgemeine Beratung: Beratung durch Klassenlehrkräfte zur Förderung eines wohlwollenden Klassenklimas; Unterstützung bei der Wahl von Differenzierungskursen; Vermittlung an das Vertrauensteam oder die Schulsozialarbeit.
- Vertrauensteam: Psychosoziale Einzelfallberatung bei schulischen, persönlichen oder ausbildungsbezogenen Themen; Orientierung am Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“.
- Gesundheitsteam: Gesprächs- und Coachingangebote zur Unterstützung der Lehrkräfte.
- Studien- und Berufsorientierung (StuBo) und Talentscouting.
- Erasmus+ Team: Persönliche Beratung zu Auslandsaufenthalten im Rahmen von Erasmus+; Berücksichtigung individueller Interessen und Lebensumstände.
Wir unterstützen „Schüler:innen fördern Schüler:innen“
Wir leben den Gedanken, dass Lernen am besten gelingt, wenn es im Austausch miteinander geschieht und sind der Überzeugung, dass gegenseitige Unterstützung den Lernerfolg aller stärkt, das Selbstbewusstsein fördert und die Gemeinschaft innerhalb der Schule nachhaltig prägt.
Damit dies gelingt, schaffen wir Rahmenbedingungen, in denen Eigenverantwortung, Teamgeist und Hilfsbereitschaft aktiv gefördert werden. Wir ermöglichen, dass Schüler:innen ihr Wissen gezielt an andere weitergeben – sei es im Unterricht, in Projekten oder über Peer-Tutoring-Angebote. Dabei werden sowohl leistungsschwächere als auch leistungsstärkere Schüler:innen gestärkt: Die einen erhalten Unterstützung auf Augenhöhe, die anderen vertiefen ihr Wissen durch Vermittlung an andere.
Beispiele der Umsetzung:
- Mitarbeit in der Schüler:innenvertretung: Austausch von unterschiedlichen Fähigkeiten und Wissen innerhalb des Gremiums durch Vernetzung unterschiedlicher Lerngruppen.
- Kaufleute für Marketingkommunikation / Medienkaufleute Digital und Print: Förderung von Expertenrunden und 1:1-Lernsettings im Unterricht sowie in praxisnahen Formaten wie Agentur- oder Projektarbeit.
- Berufsfachschule / Internationale Förderklasse: Klasseninterne Helfersysteme (z. B. Übersetzungen, Lernpatenschaften) und klassenübergreifende Tutorien in verschiedenen Fächern.
- Fachkräfte für Schutz und Sicherheit: Schüler:innen berichten Schüler:nnen aus Vollzeitbildungsgängen vom Ausbildungsberuf.
- Schulsozialarbeit: Organisation von z. T. finanzierten Tutorien nach Bedarf
- Kaufleute im Einzelhandel: Gegenseitige Unterstützung durch Methodenvielfalt, gemeinschaftliches Arbeiten im Verkaufsladen „Onshopper“.
Wir gehen verantwortungsvoll und wertschätzend mit unserer Lernumgebung um und fördern ein positives Lernklima
Wir tragen zum Teambuilding unserer Klassen bei.
Wir verstehen den Aufbau von tragfähigen sozialen Beziehungen innerhalb der Klassengemeinschaft als zentrale Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. Ein gutes Klassenklima, gegenseitiger Respekt und ein starkes Gemeinschaftsgefühl fördern nicht nur die individuelle Motivation, sondern auch die Bereitschaft zur Zusammenarbeit – im Unterricht wie im späteren Berufsleben.
Um dieses Ziel zu erreichen, schaffen wir vielfältige Gelegenheiten zur sozialen Vernetzung und zum persönlichen Austausch. Dabei legen wir besonderen Wert auf einen gelingenden Einstieg ins Schulleben, gemeinsame außerschulische Aktivitäten und das Erleben von Teamprozessen in unterschiedlichen Lernsituationen. Unterstützt durch unsere Lehrkräfte und die Schulsozialarbeit, bieten wir Maßnahmen, die gezielt auf den Aufbau eines wertschätzenden, unterstützenden und kooperativen Miteinanders abzielen.
Beispiele der Umsetzung:
- Berufsfachschule / Internationale Förderklasse: Fokus auf Klassenregeln und Regeln zum wertschätzenden Umgang mit regelmäßiger Reflexion in den Klassenleitungsstunden.
- Gemeinsame Klassenfahrten von z.B. Ober- und Unterstufe oder eines gesamten Bildungsgangs zur Stärkung der sozialen Vernetzung und des Gemeinschaftsgefühls.
- Einschulungstage: z.B. in der Berufsfachschule als Einschulungswoche mit einer digitalen Stadtrallye, im Tourismus als Einschulungstag mit Teamspielen wie „Spinnennetz“ oder „Reise-Bingo“ oder in der Höheren Handelsschule als Onboarding-Woche mit verschiedenen Aktivierungsspielen.
- Teambuildingmaßnahmen: z.B. Kanu- oder Klettertouren des Beruflichen Gymnasiums, Besuch der Security-Messe im Bereich Schutz und Sicherheit, Projekt „angekommen“ in der Berufsfachschule oder Aktivitäten wie Escape Rooms und Ähnliches.
- Gemeinschaftliche Projekte und Agenturarbeit: Projektmanagement mit eigenständiger Bearbeitung von Projekten in den Bildungsgängen Büromanagement und Tourismus; Schüler:innengenossenschaften in den Klassen der Kaufleute für Marketingkommunikation, der Medienkaufleute Digital und Print oder der Höheren Handelsschule.
- Unterrichtsgänge: Besuche von Unternehmen in den Bildungsgängen Kaufleute für Marketingkommunikation und Medienkaufleute Digital und Print.
Wir fördern die Übernahme von Verantwortung.
Wir verfolgen das Ziel, unsere Schüler:innen dazu zu befähigen, Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen – im schulischen Alltag ebenso wie im beruflichen und gesellschaftlichen Kontext. Verantwortungsbewusstes Verhalten zeigt sich in der selbstständigen Organisation von Arbeitsprozessen, im sorgfältigen Umgang mit Materialien und in der Mitgestaltung des Schullebens.
Um dieses Leitziel zu erreichen, schaffen wir klare Strukturen und transparente Regeln, ermöglichen Raum für Eigeninitiative und bieten gezielte Lern- und Erfahrungsräume, in denen Verantwortung eingeübt und reflektiert werden kann. Unsere Beratungsteams, Lehrkräfte und begleitenden pädagogischen Angebote unterstützen die Schüler:innen dabei, Herausforderungen eigenständig und lösungsorientiert zu meistern.
Beispiele der Umsetzung:
- IT-Team: Einführung der Schüler:innen in den Umgang mit (Leih-)Geräten inkl. Aufklärung über Verantwortlichkeiten und Konsequenzen bei Missachtun.
- Höhere Handelsschule: Aktive Beteiligung in der Schülergenossenschaft „BiGreen eSG“ durch Übernahme von Verantwortung für Unternehmensprozesse.
- Tourismuskaufleute: Selbstständige Planung und Buchung der Klassenfahrten; Bearbeitung komplexer Aufgaben zu Reisedestinationen zur Prüfungsvorbereitung der Mitschüler:innen.
- Erasmus+ Programm: Eigenständige Organisation von Erasmus+-Auslandspraktika (z. B. Praktikumsplatz, Unterkunft, Reisedokumente).
- Kaufleute für Marketingkommunikation / Medienkaufleute Digital und Print: Selbstorganisierte Projekt- und Agenturarbeit, bei der alle Entscheidungsprozesse von den Auszubildenden übernommen werden.
- Kaufleute im Einzelhandel: Verantwortung für unternehmerisches Handeln im schuleigenen Verkaufsladen „Onshopper“.
- Mitarbeit in der Schüler:innenvertretung: Eigenverantwortliche Planung, Umsetzung und Evaluation von schulischen Projekten.
- Kaufleute für Dialogmarketing: Selbstständige Organisation und Durchführung von Betriebsbesuchen bei z.B. Alsco oder Miele.
- Schulsozialarbeit: Beratung mit dem Ziel, den eigenverantwortlichen Umgang mit persönlichen Herausforderungen zu stärken.
Wir bieten unserer Schülerschaft Möglichkeiten zur Mitgestaltung der eigenen Lernumgebung.
Wir verstehen uns als Schule als einen gestaltbaren Raum des Lernens, in dem die Bedürfnisse, Ideen und Perspektiven der Schüler:innen aktiv berücksichtigt werden. Eine zeitgemäße Lernumgebung geht über die bloße Ausstattung von Klassenräumen hinaus: Sie umfasst auch digitale Lernsettings, soziale Räume sowie Strukturen der Mitbestimmung. Um diesen ganzheitlichen Anspruch umzusetzen, schaffen wir vielfältige Möglichkeiten zur Partizipation und fördern Eigeninitiative sowie Verantwortungsbewusstsein. Schüler:innen sollen sich nicht nur als Teil des Systems Schule begreifen, sondern es aktiv mitgestalten und weiterentwickeln können.
Beispiele der Umsetzung:
- Medienkaufleute Digital und Print / Kaufleute für Marketingkommunikation: Innerhalb der Agenturarbeit legen Auszubildende Arbeitsort und -weise eigenständig fest; Gestaltung des Eingangsbereichs der Schule und des Agenturraums als Schüler:innenprojekt.
- Tourismuskaufleute: Mitgestaltung der Lernräume z. B. mit persönlichen Reisefotos.
- Mitarbeit in der Schüler:innenvertretung: Aktive Mitwirkung im Schulleben – durch Organisation von Veranstaltungen, konstruktives Feedback zur Schulentwicklung und Maßnahmen zur Verbesserung der räumlichen und sozialen Lernbedingungen.
- Kaufleute im Einzelhandel: Die Raumgestaltung im RTC sowie im schulischen Ladengeschäft „Onshopper“ erfolgt unter Mitwirkung der Lernenden.
- Fachkräfte für Schutz und Sicherheit: Aktive Mitgestaltung des schulischen Technikraums durch Auszubildende, z. B. durch Einbringen eigener Exponate.
- Erasmus+ Programm: Ein Praktikum im EU-Ausland eröffnet den Schüler:innen eine neue, selbstgewählte und individuell erlebte Lernumgebung, die sie eigenverantwortlich mitorganisieren.
Wir fördern bestmöglich digitale Kompetenzen und eine Vorbereitung auf die Lebens- und Arbeitswelt
Wir gewährleisten einen zielgerichteten Einsatz unserer digitalen Ausstattung und setzen moderne Medien ein.
Als modernes Berufskolleg verstehen wir Digitalisierung nicht nur als technische Ausstattung, sondern als didaktisch-pädagogische Aufgabe. Um unsere Schüler:innen bestmöglich auf die Anforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt vorzubereiten, fördern wir den gezielten Einsatz digitaler Medien und ermöglichen einen kompetenten, reflektierten Umgang mit ihnen. Alle Lehrenden und Lernenden nutzen Microsoft Teams als zentrale Plattform für Kommunikation, Materialaustausch und Organisation.
Unsere digitalen Endgeräte – darunter Tablets in Vollzeitbildungsgängen und branchenspezifische Software – ermöglichen individuelles, kollaboratives und praxisnahes Lernen. Grundlage für den zielgerichteten Medieneinsatz ist dabei eine systematische didaktische Jahresplanung mit berufsbezogenen digitalen Anwendungen in allen Bildungsgängen.
Beispiele der Umsetzung:
- IT-Team: Leihgeräte für Schüler:innen in Vollzeitbildungsgängen; zentrale Nutzung von Office-Programmen inkl. digitaler Datenablage; digitale Kommunikation zwischen Lehrkräften und Lernenden über MS Teams.
- Berufsfachschule / Internationale Förderklasse: berufsbezogene Einführung in die Office-Programme.
- Höhere Handelsschule: Verwendung und Nutzung digitaler Notizbücher (OneNote); kollaboratives Arbeiten mit Miro; Schwerpunkt Medien ab Schuljahr 25/26.
- Tourismuskaufleute: Nutzung interaktiver Landkarten, KI-basierte Reiseplanung und Recherche über Online-Plattformen.
- Kaufleute für Marketingkommunikation / Medienkaufleute Digital und Print: vollständig digitaler Unterricht, d.h. papierlose Arbeitsweise; Erstellung digitaler Handlungsprodukte mit Adobe Creative Cloud, KI-basierte Werbeplanung und -erstellung.
- Kaufleute im Einzelhandel: Digitale Kassensysteme und digitale Preisschilder im Retail Training Center; Einsatz von Online-Umfragen, Präsentationstools, Payment-Apps und Künstlicher Intelligenz zur Aufgabenbearbeitung.
- Automobilkaufleute: Digitale Projektarbeiten z. B. Marketingprojekt
- Erasmus+ Programm: Erstellung digitaler Lernprodukte nach dem Auslandspraktikum.
Wir vermitteln Schlüsselkompetenzen für unsere Schülerschaft und ihre zukünftige Arbeitswelt und bilden uns selbst zukunftsorientiert fort.
Wir sehen wir die Vermittlung zukunftsrelevanter Kompetenzen als zentrales Ziel unserer Bildungsarbeit. Dabei bereiten wir unsere Schüler:innen umfassend auf eine sich wandelnde Arbeitswelt vor, indem wir digitale, fachliche, methodische und soziale Schlüsselkompetenzen systematisch in unseren Unterricht integrieren. Dazu gehört die kritische Reflexion digitaler Medien ebenso wie die Förderung von Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Projektmanagement-Kompetenz.
Gleichzeitig ist uns die kontinuierliche Qualifizierung unserer Lehrkräfte wichtig – durch regelmäßige Fortbildungen, Pädagogische Tage sowie Teilnahme an Fachveranstaltungen. So bleiben wir fachlich, methodisch und didaktisch auf dem neuesten Stand.
Beispiele der Umsetzung:
- Tourismuskaufleute: Fortbildung der Lehrkräfte auf den DRV-Fachtagungen; Bildungsgangfahrten zur ITB Fachmesse Berlin zur beruflichen Orientierung unserer Schüler:innen.
- Kaufleute im Einzelhandel: Zusatzangebote wie Erwerb des BASS-Zertifikats, Warenwirtschaftszertifikats oder der Zusatzqualifikation Handelsassistent:in; Falschgeldschulung durch die Bundesbank; Exkursionen wie zur Dr. Oetker Welt.
- Kaufleute für Dialogmarketing: Prozessmanagement-Techniken und Arbeitsorganisation mit „ARIS“; Projektplanung mit „Project Libre“.
- Kaufleute für IT-System- und Digitalisierungsmanagement: Erwerb des Navision-Zertifikats.
- Berufliches Gymnasium: Differenzierungsstunden der Jahrgangstufe 11 (Zertifikatskurs Digitalität) und 12 (Studien- und Berufsorientierung).
- Medienkaufleute Digital und Print / Kaufleute für Marketingkommunikation: Jährliche Teilnahme der Lehrkräfte an den Fachlehrkräftetagungen; Förderung berufsspezifischer Kompetenzen in den Klassen durch eigenständige Projekt- und Agenturarbeit.
- Fachkräfte für Schutz und Sicherheit: regelmäßige Teilnahme zur Weiterbildung der Lehrkräfte am Bundesarbeitskreis der Sicherheitsberufe.
- Social-Media-Team: Kritische Analyse digitaler Medien und Bewertung der Qualität von Informationen.
Wir bieten alternative Unterrichtsformen, agiles Arbeiten und Projekt(tage) an.
Wir schaffen vielfältige Lernangebote, die über den klassischen Unterricht hinausgehen. Unser Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern, ihre Problemlösungsfähigkeiten zu stärken und sie durch abwechslungsreiche Methoden auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorzubereiten. Hierzu setzen wir auf alternative Unterrichtsformen wie Blended Learning und Flipped Classroom, die zeit- und ortsunabhängiges Lernen ermöglichen. Agile Methoden wie Scrum, Design Thinking oder Kanban fördern eigenverantwortliches Arbeiten, kreative Lösungsstrategien und effektive Teamarbeit. Projekttage, Thementage und praxisorientierte Aufgabenstellungen bieten zusätzlich die Chance, theoretisches Wissen unmittelbar mit realen beruflichen Anforderungen zu verknüpfen.
Beispiele der Umsetzung:
- Höhere Handelsschule: Teilnahme an Projekten wie dem WALA-Programm („Wertvolles agiles Lernen für alle“) oder Hackathon; regelmäßige Projektwoche vor Ferienzeiten und Lernangebote außerhalb der Schule z. B. Wissenswerkstatt.
- Kaufleute für Marketingkommunikation / Medienkaufleute Digital und Print: Agile Agenturarbeit mit Kanban und Ticketsystemen bei individueller Projektwahl; Thementag „KI“ und verschiedene Exkursionen sowie eigenorganisierte Veranstaltung JUNGKÖPFE eSG in Kooperation mit der Volksbank in Ostwesfalen eG.
- Tourismuskaufleute: Online-Projektwoche zum Thema „Nachhaltigkeit“ mit fächerübergreifendem Fokus und eigenständiger Erarbeitung und Präsentation.
- Berufliches Gymnasium: Projekt „Stark in die Zukunft“ in Jahrgangsstufe 12 im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung.
- Kaufleute im Einzelhandel: Projekttage z. B. Exkursion zu Dr. Oetker; Erkundungsaufträge im Rahmen des Themas Schaufenstergestaltung und kooperative Projektarbeit zwischen stationärem und Onlinehandel.
- Kaufleute für IT-System- und Digitalisierungsmanagement: Projekttage mit sportlichem Schwerpunkt z. B. Segeln oder Skifahrt.
- Fachkräfte für Schutz und Sicherheit: Zweitägiges Projekt zur Ausbildung als Brandschutzhelfende.
Wir fördern Transparenz und die Übernahme von Verantwortung im Lern- und Lehrprozess
Wir standardisieren Arbeitsprozesse und erleichtern durch wertschätzende Kommunikation den schulischen Arbeitsalltag.
Es ist unser Anspruch, durch klar strukturierte Prozesse und eine respektvolle Kommunikationskultur einen verlässlichen Rahmen für Lernen, Lehren und Zusammenarbeiten zu schaffen. Einheitliche Abläufe fördern nicht nur die Orientierung unserer Schüler:innen, sondern auch deren Eigenverantwortung und Arbeitsorganisation.
Gleichzeitig legen wir großen Wert auf wertschätzende Kommunikation – sie bildet die Grundlage für ein positives Schulklima, gegenseitigen Respekt und eine gelingende Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, inklusive Eltern und Ausbildungsbetrieben.
Beispiele der Umsetzung:
- Nutzung von MS-Teams und MS365: digitale Plattform für die tägliche schulische Zusammenarbeit und damit zentraler Baustein zur Standardisierung und Kommunikation (z.B. einheitliche Strukturen zur Ablage).
- Kommunikationskodex: Erarbeitung im Rahmen eines Pädagogischen Tags; fördert unsere respektvolle und konstruktive Gesprächskultur und basiert auf den Grundsätzen gewaltfreier Kommunikation.
- Berufsfachschule / Internationale Förderklasse: „Kümmerer-Prinzip“ als pädagogisches Leitprinzip, d.h. enge Beziehungsarbeit und ein hohes Maß an wertschätzender Kommunikation.
- Berufliches Gymnasium: Fächerübergreifenden Methodentraining vermittelt einheitliche Arbeits- und Kommunikationsstandards.
• Kaufleute im Einzelhandel: Systematische Einarbeitung neuer Kolleg:innen durch strukturierte Checklisten und regelmäßiger Gespräche. - Höhere Handelsschule: Einheitliche Entschuldigungsformulare.
- Fachkräfte für Schutz und Sicherheit: Strukturiertes Merkblatt mit allen relevanten Regeln schaffet Transparenz – bei Schüler:innen ebenso wie im Kontakt mit Betrieben.
Wir pflegen eine ausgeprägte Feedbackkultur und halten uns zu regelmäßiger Reflektion an.
Eine lebendige Feedbackkultur und der bewusste Umgang mit Reflexionsprozessen sind essenziell für die stetige Weiterentwicklung unserer schulischen Arbeit. Nur durch den regelmäßigen Austausch über Erfahrungen, Lernfortschritte und Herausforderungen können wir den Unterricht zielgerichtet gestalten, unsere Methoden anpassen und die Kompetenzen unserer Schüler:innen individuell fördern.
Dafür nutzen wir verschiedene Formen des Feedbacks – anonym, individuell, schriftlich oder im Gespräch – und etablieren systematisch Gelegenheiten zur Reflexion für Lernende wie Lehrende. Auch Partnerunternehmen und weitere externe Akteur:innen werden in diese Prozesse eingebunden, um einen realitätsnahen, praxisbezogenen Abgleich mit den Anforderungen der modernen Arbeitswelt zu gewährleisten.
Beispiele der Umsetzung:
- Erasmus+ Programm: Schriftliche Reflektion des Auslandspraktikums im Rahmen eines digitalen Feedbackbogens sowie einem Abschlussbericht.
- Berufliches Gymnasium: Einheitliche Bewertungsprofile, insbesondere zur Einschätzung digitaler Arbeitsprodukte bzw. beim Methodentraining.
- Berufsfachschule / Internationale Förderklasse: Individuelles Feedback durch Lehrkräfte zu Arbeitsweisen, Stärken und Entwicklungspotenzialen der Schüler:innen in Förderplangesprächen.
- Tourismuskaufleute: Differenziertes Peer-Feedback im Rahmen von Gruppenarbeiten und Präsentationen; Feedbackregeln und Bewertungskriterien werden gemeinsam erarbeitet und angewandt.
- Kaufleute im Einzelhandel: Regelmäßige digitale Umfragen zur Reflexion von Unterrichtseinheiten und der Unterrichtsorganisation sowie Sammlung von Entwicklungsideen für den Bildungsgang.
Wir halten unsere Schülerschaft dazu an den Unterricht mitzugestalten und eigenverantwortlich zu arbeiten.
Wir verstehen uns als einen Ort der aktiven Mitgestaltung und der Selbstverantwortung. Ziel unseres pädagogischen Handelns ist es, unsere Schüler:innen schrittweise zu befähigen, den eigenen Lernprozess mitzugestalten, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen. Dies gelingt durch eine Unterrichtskultur, die Selbstständigkeit fördert, Methodenvielfalt bietet und Raum für kreative Beiträge schafft. Dabei setzen wir auf dialogorientiertes Lernen, projektbasierten Unterricht und gezielte Impulse zur Eigeninitiative.
Die Mitgestaltung des Unterrichts durch unsere Schüler:innen beginnt bei der Auswahl von Themen und reicht bis zur eigenverantwortlichen Durchführung von Projekten, Präsentationen oder Veranstaltungen. Lehrkräfte schaffen dafür einen verlässlichen Rahmen, in dem Individualität, Teamarbeit und Verantwortung gleichermaßen gefördert werden. So entstehen Lernumgebungen, in denen junge Menschen ihre Potenziale entdecken und entfalten können.
Beispiele der Umsetzung:
- Berufliches Gymnasium: Aktives Mitwirken der Schüler:innen an Planung und Durchführung schulischer Veranstaltungen, z. B. Informationsabenden und Abschlussfeiern.
- Höhere Handelsschule: Aktive Mitgestaltung des Unterrichts im Rahmen vielfältiger Projekte z.B. WALA (Wertschätzendes agiles Arbeiten für alle) inkl. der Übernahme von Verantwortung für Planung, Durchführung und Auswertung.
- Kaufleute für Marketingkommunikation / Medienkaufleute Digital und Print: Agenturarbeit inkl. selbstständiger Auswahl von Aufgaben, Rollen und Arbeitsmethoden; Organisation des jährlichen Kompetenz- und Workshoptages inkl. Themenwahl und Referentenmanagement.
- Tourismuskaufleute: Einbringen eigener Vorschläge zu Reisezielen und interkulturellen Themen im Differenzierungsbereich; Einbringen persönlicher Reiseerfahrungen in die Unterrichtsgestaltung, z. B. bei Reisedestinationen.
- Kaufleute im Einzelhandel: Starke Verankerung selbstständiger Arbeitsformen mit einem hohen Grad an Eigenverantwortung im Rahmen der Zusatzqualifikation Handelsassistent:in.
Wir leben eine Kultur der Vielfalt, Akzeptanz und gegenseitigen Wertschätzung und gestalten eine demokratische Streitkultur
Wir gehen respektvoll und fair miteinander um.
Der respektvolle und faire Umgang miteinander ist uns ein zentrales Anliegen. Wir sind überzeugt, dass ein respektvolles Miteinander die Grundlage für ein positives Lernklima bildet, das sowohl das individuelle Wohl als auch den gemeinschaftlichen Erfolg fördert. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten wir mit klaren Regeln, die respektvolles Verhalten unterstützen und den Dialog in allen Bereichen der schulischen Kommunikation fördern. Dies gilt sowohl für den Umgang zwischen Schüler:innen als auch zwischen Lehrkräften und Lernenden.
Ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit ist die Aufklärung über respektvolles Verhalten im digitalen Raum, insbesondere in sozialen Medien. Dies wird in allen Bildungsgängen thematisiert, da der respektvolle Umgang auch in der digitalen Kommunikation von großer Bedeutung ist. Zudem werden in allen Fächern des Bildungsgangs respektvolles Verhalten und eine faire Kommunikation aktiv gefördert. Gewaltfreie Kommunikation ist ein fester Bestandteil des Deutschunterrichts, um den Lernenden den respektvollen Dialog näherzubringen.
Beispiele der Umsetzung:
- Respekt-Coach: Unterstützung von Schüler:innen, in schwierigen Situationen angemessen zu handeln und Konflikte respektvoll zu lösen.
- Berufsfachschule / Internationale Förderklasse: Aufstellung von Klassenregeln; Sensibilisierung durch Workshops z.B. zu den Themen Anti-Rassismus oder Toleranz („Olivia Jones macht Schule“).
- Vertrauensteam: gezielte psychosoziale Beratung bei Konflikten und Schaffung eines Raums, in dem Schüler:innen ihre Anliegen sicher und offen ansprechen können.
- Schulsozialarbeit: Beratungsgesprächen mit Schüler:innen auf Augenhöhe.
- Kommunikationskodex: Erarbeitung im Rahmen eines Pädagogischen Tags; fördert unsere respektvolle und konstruktive Gesprächskultur und basiert auf den Grundsätzen gewaltfreier Kommunikation.
- Öffentlichkeitsarbeit / Social-Media: Beachtung der internen „Guidelines“ zur Öffentlichkeitsarbeit; Respektvolle Sprache in Beiträgen und Kommentaren.
Unsere Schule ist von demokratischem Denken, Solidarität und einer positiven Fehlerkultur geprägt.
Ein demokratisches Miteinander, solidarisches Handeln und eine positive Fehlerkultur sind zentrale Bestandteile unseres schulischen Leitbilds. Um diese Werte im Alltag erlebbar zu machen, schaffen wir Räume für Mitbestimmung, fördern Verantwortungsübernahme und ermöglichen konstruktiven Umgang mit Fehlern – sowohl bei Schüler:innen als auch bei Lehrkräften. Unsere pädagogische Haltung ist davon geprägt, dass Beteiligung und Lernprozesse nicht perfekt sein müssen, sondern durch Offenheit, Reflexion und gemeinsames Lernen wachsen.
Demokratisches Denken beginnt für uns im Unterricht: Wir fördern die Diskussionskultur, geben Raum für unterschiedliche Perspektiven und motivieren unsere Schüler:innen, sich aktiv in schulische Prozesse einzubringen. Dabei stärken wir das Bewusstsein für Gemeinschaft, fördern Empathie und ermöglichen es, Fehler als Entwicklungschancen zu begreifen. Die Schulsozialarbeit und das Beratungsteam unterstützen diese Haltung, indem sie Anliegen aus der Schülerschaft ernst nehmen, gemeinsam Lösungen entwickeln und demokratische Strukturen stärken.
Beispiele der Umsetzung:
- Höhere Handelsschule: Thematisierung von Verbesserungspotenzialen im Rahmen der Reflexion nach Projekttagen.
- Berufsfachschule / Internationale Förderklasse: Unterrichtsfach „Demokratietraining“ in der Internationalen Förderklasse; Fortbildungen der Lehrkräfte zur Umsetzung im Schulalltag.
- Berufliches Gymnasium: Projekt „Demokratietraining“ in Jahrgangsstufe 11 zur Förderung politischer Bildung und Teilhabe.
- Kaufleute für Marketingkommunikation: Beteiligung an der Schülergenossenschaft JUNGKÖPFE eSG, in der eigenverantwortliches und solidarisches Arbeiten im Team zentraler Arbeitsschwerpunkt sind.
- Kaufleute im Einzelhandel: Konstruktive Rückmeldung nach Präsentationen als Stärkung der Akzeptanz von Fehlern als Lernchance.
- Tourismuskaufleute: Diskussion ethischer und interkultureller Fragestellungen zur Förderung demokratischen Denkens und Wertschätzung unterschiedlicher Sichtweisen.
Wir leben Vielfalt.
Als Berufskolleg mit einer vielfältigen Schülerschaft verstehen wir es als zentralen Bestandteil unseres pädagogischen Handelns, Vielfalt aktiv zu leben und zu fördern. Dafür schaffen wir Lern- und Lebensräume, die Offenheit, gegenseitigen Respekt und Anerkennung individueller Unterschiede ermöglichen. Unser schulisches Miteinander ist geprägt von kultureller, sprachlicher, religiöser, geschlechtlicher und sozialer Diversität, die wir als Bereicherung für unser Zusammenleben begreifen. Durch gezielte Projekte, differenzierte Unterrichtsgestaltung und internationale Austauschprogramme leisten wir einen aktiven Beitrag zur Förderung von Toleranz, Menschenrechtsbildung und interkulturellem Verständnis.
Beispiele der Umsetzung:
- Tourismuskaufleute: Thematische Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturen und Religionen im Rahmen des Differenzierungsbereichs Reiseverkehrsgeografie.
- Berufliches Gymnasium: Projekt in Jahrgangsstufe 11 zu Themen wie Sexismus, Homophobie und alternativen Rollenbildern mit Unterstützung des Respekt-Coaches.
- Kaufleute im Einzelhandel: Der Bildungsgang zeichnet sich durch eine besonders vielfältige Schülerschaft mit unterschiedlichen schulischen Voraussetzungen aus – hier kommen Auszubildende mit unterschiedlichen sozialen, kulturellen und religiösen Lebenswirklichkeiten zusammen, die täglich gemeinsam lernen.
- Erasmus+ Programm: Schüler:innen erleben durch andere Kulturen, Sprachen und Perspektiven unmittelbar.
- Berufsfachschule / Internationale Förderklasse: Förderung interkultureller Kompetenzen durch Sprachförderung und gemeinsame Projekte zur Werteerziehung.
Wir helfen und unterstützen uns gegenseitig.
Ein solidarisches Miteinander ist eine tragende Säule unseres schulischen Zusammenlebens und prägt dabei nicht nur unseren pädagogischen Alltag, sondern auch die Art und Weise, wie wir als Schulgemeinschaft zusammenarbeiten. Wir fördern gegenseitige Unterstützung durch kooperative Lernformen, projektorientiertes Arbeiten sowie durch eine wertschätzende Haltung gegenüber Mitschüler:innen, Kolleg:innen und externen Partner:innen. Durch klare Kommunikationsstrukturen, transparente Abläufe und eine lebendige Schulkultur schaffen wir Raum für Hilfsbereitschaft, Verantwortungsübernahme und kollegiale Zusammenarbeit – sowohl im Unterricht als auch darüber hinaus.
Beispiele der Umsetzung:
- Medienkaufleute Digital und Print / Kaufleute für Marketingkommunikation: gegenseitige Unterstützung im Agenturunterricht inkl. eigenverantwortlicher Koordination der Projektverläufe koordinieren.
- Kaufleute im Einzelhandel: Systematische Begleitung neuer Kolleg:innen durch Checklisten, kollegialer Gespräche und einer gemeinsam genutzten Materialsammlung.
- Schulsozialarbeit: Kollegiale Beratung als fester Bestandteil der professionellen Zusammenarbeit im Team
- Berufsfachschule / Internationale Förderklasse: Unterstützung schwächerer Schüler:innen durch stärkere Mitschüler:innen z. B. beim Spracherwerb.
- Berufliches Gymnasium: Klassen- und jahrgangsübergreifende Lernpartnerschaften (z. B. Mathe-Tandems zur Abiturvorbereitung).
- Bildungsgangübergreifend: gemeinsame Klassenfahrten, Projekte und andere Veranstaltungen zur Förderung der Zusammenarbeit und des Austausches der Lehrenden und Lernenden.
Wir unterstützen eine gesundheitsförderliche und nachhaltige Lebensweise
Wir fördern Nachhaltigkeit.
Als berufsbildende Schule mit einem breiten Bildungsspektrum fördern wir das Bewusstsein für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit sowohl im Unterricht als auch im schulischen Alltag. Grundlage dafür ist die Überzeugung, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) junge Menschen dazu befähigen soll, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen, kritisch zu reflektieren und zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen. Durch Netzwerkarbeit, praxisnahe Projekte und die gezielte Integration von Nachhaltigkeit in alle Bildungsgänge setzen wir dieses Leitbild in konkreten Maßnahmen um.
Wir sind aktives Mitglied im BNE-Netzwerk OWL und beteiligen uns an überregionalen Projekten wie der Klimawoche e.V., der Baumspendeaktion und am Tag der Bildung. Nachhaltigkeit ist nicht nur Thema im Unterricht, sondern wird auch im Schulalltag gelebt – u. a. durch Wasserspender am Standort Grasmückenweg, Pfandsammeltonnen für einen guten Zweck und das Prinzip des „bewegten Lernens“ mit dem Fahrrad.
Beispiele der Umsetzung:
- Höhere Handelsschule: Schwerpunkt „Nachhaltiges Wirtschaften“ mit nachhaltiger Schülergenossenschaft „BiGreen eSG“ und intensiver Auseinandersetzung mit den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs); Projektarbeit zu nachhaltigen Produkten und wirtschaftlichen Konzepten; Exkursionen z.B. Besuch der Wissenswerkstatt Bielefeld, der Klimaerlebniswelt Oerlinghausen und anderer außerschulischer Bildungsstätten.
- Kaufleute für Marketingkommunikation / Medienkaufleute Digital und Print: Förderung von Recycling, Müllvermeidung, Energiesparen; Wahl eines Umweltsprechers zur Information und Motivation der Klassen. Verankerung der Nachhaltigkeit als Leitbild in der JUNGKÖPFE eSG.
- Tourismuskaufleute: Thematisierung nachhaltigen Reisens in verschiedenen Lernfeldern und im Religionsunterricht sowie eines zweiwöchigen Projekts mit Gestaltung einer nachhaltigen Reise und eines umweltbewussten Frühstücks.
- Berufsfachschule / Internationale Förderklasse: Nachhaltigkeit als Unterrichtsschwerpunkt z. B. im Fach Deutsch), Mülltrennung und Energiesparen als Bestandteil der Klassenregeln.
Wir ermöglichen eine gesundheitsförderliche Ausübung unseres Jobs.
Eine gesundheitsförderliche Ausübung unserer Arbeit ist ein zentraler Bestandteil unseres schulischen Selbstverständnisses. Als moderne Bildungseinrichtung schaffen wir Rahmenbedingungen, die sowohl die physische als auch die psychische Gesundheit aller am Schulleben Beteiligten stärken – von Lehrkräften über Schülerinnen und Schüler bis hin zu den Partnerbetrieben der dualen Ausbildung.
Hierzu zählen sowohl strukturelle Maßnahmen als auch gezielte gesundheitsbezogene Angebote.
Wir fördern die körperliche Aktivität durch alltagsnahe Mobilitätsangebote wie unsere Schul-Fahrräder, die allen zur Verfügung stehen. Sie ermöglichen eine umweltbewusste und zugleich gesundheitsförderliche Fortbewegung zwischen den beiden Schulstandorten oder auf dem Schulweg. Für sportlichen Ausgleich sorgen auch andere vielfältige Bewegungsangebote, in regelmäßig stattfindenden Kollegialen Fallberatungen unterstützen sich Lehrkräfte gegenseitig bei herausfordernden Situationen und auch die räumliche Gestaltung – etwa die gemeinschaftlich genutzten Lehrkräftezimmer – tragen zur Förderung einer wertschätzenden Kommunikation und einem achtsamen Miteinander bei.
Beispiele der Umsetzung:
- Berufsfachschule / Internationale Förderklasse: Fortbildung zur Resilienzförderung und Lehrer:innengesundheit; regelmäßige kollegiale Fallberatung zum „aufeinander Achtgeben“.
- Berufliches Gymnasium: Gesundheitsbildung im Sportunterricht – Themen wie Bewegung, Ernährung und Entspannung werden praxisnah vermittelt.
- Vertrauensteam: Förderung psychischer Gesundheit durch psychosoziale Beratung und Resilienzstärkung.
- Gesundheitsteam: Organisation vielfältiger gesundheitsförderlicher Angebote für Kollegium und Schülerschaft unter anderem Einzelberatungen, Achtsamkeitstrainings, Lehrer:innensport (wie Volleyball, Tennis und Ähnliches), Rückenschule, Stimmtraining, ein jährliches Volleyballturnier und gemeinsame Entspannungsphasen.
- Kaufleute für Büromanagement: Thematisierung sicherer und ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung.
- Kaufleute für Tourismus: Durchführung eines gesunden Frühstücks im Rahmen von Projekttagen.
Wir fördern den interkulturellen Austausch und Zusammenarbeit
Wir unterstützen Praktika, Austausche und Kooperationen mit außerschulischen Partnern.
Es ist unser Anspruch, unseren Schüler:innen durch gezielte Kooperationen mit Unternehmen, Hochschulen, Bildungseinrichtungen und Institutionen vielfältige und praxisnahe Lernchancen zu eröffnen. Dazu braucht es engagierte Netzwerkarbeit, professionelle Beratung sowie eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Wir stehen den Lernenden und ihren Ausbildungsbetrieben als Ansprechpersonen zur Verfügung – persönlich an Sprechtagen, per E-Mail oder über digitale Kommunikationswege wie Microsoft Teams. Regelmäßige Sprechtage, unsere Mitarbeit in IHK-Ausschüssen sowie ein engagiertes Praktikumsbüro unterstreichen unsere aktive Rolle in der Berufsorientierung und beruflichen Qualifizierung.
Unsere Kooperationen mit außerschulischen Partnern ermöglichen praxisbezogene Projekte, Betriebsbesichtigungen und Praktika – auch im Ausland. Dabei legen wir besonderen Wert auf langfristige Partnerschaften und nachhaltige Bildungsangebote. Als Erasmus+-akkreditierte Schule bieten wir darüber hinaus die Möglichkeit, Praktika im europäischen Ausland zu absolvieren – finanziell gefördert und pädagogisch begleitet.
Beispiele der Umsetzung:
- Bildungsgangübergreifend: Teilnahme an Erasmus+-geförderten Praktika im Ausland.
- Social-Media-Team: Alumni-Projekt „Vom Berufskolleg in die Welt: Unsere Alumni berichten – Berufswege im Rückblick“.
- Kaufleute für Marketingkommunikation / Medienkaufleute Digital und Print: Regelmäßige Beratung und Vorträge aus der Wirtschaft und Betriebsbesichtigungen.Eigenes Alumni-Netzwerk beider Bildungsgänge in beruflichen Sozialen-Medien.
- Fachkräfte für Schutz und Sicherheit: Insider-Tag mit ehemaligen Schüler:innen und deren Berufswege; Kooperation mit der Feuerwehr Lemgo zur Brandschutzhelfenden-Ausbildung sowie regelmäßige Kooperationstreffen mit den Ausbildungsbetrieben des Bildungsgangs.
- Berufsfachschule / Internationale Förderklasse: Berufsorientierung über Messebesuche, Bewerbungscoachings sowie einer engen Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, REGE und anderen außerschulischen Partnern.
- Höhere Handelsschule: Austausch mit Projektpartnern wie Biohof Bobbert, Wissenswerkstadt oder Einschlingen.
- Berufliches Gymnasium: Zweiwöchiges Betriebspraktikum in Jahrgangsstufe 12.
- Kaufleute für Dialogmarketing: Betriebserkundungen z. B. bei Alsco oder Miele zur Berufsorientierung.
Wir stärken interkulturelle Kompetenzen.
Interkulturelle Kompetenz ist in einer globalisierten Welt eine Schlüsselqualifikation – sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext. Als Schule verstehen wir es daher als unseren Bildungsauftrag, unsere Schüler:innen zu weltoffenen, empathischen und kultursensiblen Persönlichkeiten zu befähigen. Die Fähigkeit, mit Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung respektvoll und situationsangemessen zu kommunizieren, fördern wir durch vielfältige didaktische Ansätze, internationale Austauschprogramme und alltagsintegriertes interkulturelles Lernen im Unterricht. Grundlage dafür ist eine wertschätzende Haltung gegenüber Vielfalt, die wir in unserer täglichen Schulpraxis leben.
Durch das Erasmus+-Programm ermöglichen wir unseren Schüler:innen, interkulturelle Erfahrungen im europäischen Ausland zu sammeln. Dies stärkt nicht nur ihre Sprachkompetenz, sondern auch ihre Fähigkeit, andere Denk- und Lebensweisen zu verstehen und eigene kulturelle Vorstellungen zu reflektieren. Darüber hinaus sind unsere Bildungsgänge durch Inhalte und Methoden geprägt, die gezielt auf die Entwicklung interkultureller Fähigkeiten ausgerichtet sind.
Beispiele der Umsetzung:
- Berufliches Gymnasium: Teilnahme am Europaseminar in Brüssel (Jahrgangsstufe 13) zur Förderung des europäischen Verständnisses.
- Höhere Handelsschule: Veranstaltung des Europatags.
- Tourismuskaufleute: Analyse kultureller Besonderheiten und gesellschaftliche Gepflogenheiten verschiedenen touristischer Zielgebiete im Fach Reiseverkehrsgeografie.
- Fachkräfte für Schutz und Sicherheit: Unterricht mit Fokus auf Ambiguitätstoleranz, Empathie und Differenzbewusstsein durch sprachliche und mediale Zugänge, z. B. im Englischunterricht.
- Erasmus+ Programm: Sammlung neuer Eindrücke zu Denk- und Lebensweisen sowie kultureller Vorstellungen bei einem Auslandsaufenthalt.
Wir fördern das Erlernen und den Ausbau von Fremdsprachenskills.
Fremdsprachenkenntnisse sind in einer zunehmend globalisierten Arbeitswelt eine unverzichtbare Schlüsselqualifikation. Wir möchten unsere Schüler:innen gezielt beim Erwerb und Ausbau ihrer Fremdsprachenskills unterstützen. Unser schulisches Leitbild betont die Bedeutung sprachlicher Bildung für berufliche, gesellschaftliche und persönliche Entwicklung. Wir setzen auf praxisnahe und berufsfeldbezogene Sprachvermittlung, internationale Begegnungen und standardisierte Zertifikatsprüfungen, um nachhaltiges Sprachenlernen zu ermöglichen.
Beispielhafte Umsetzung:
- Bildungsgangübergreifend: Erwerb des bundesweit anerkannten KMK-Fremdsprachenzertifikats.
- Berufsspezifischer Englischunterricht: abgestimmt auf die Anforderungen der jeweiligen Ausbildung, z. B. Fokus auf branchenspezifischer Fachsprache, englischer Anteil der Abschlussprüfungen.
- Höhere Handelsschule: Möglichkeit des Wahlfaches Spanisch als zweite Fremdsprache.
- Tourismuskaufleute: Vertiefung der Englischkenntnisse im Differenzierungskurs.
