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„Tu das, was dir Spaß macht! Nicht nur für dich selbst, sondern auch für deinen Erfolg!“

…so Stargast René Morawetz, der sein Publikum bei der Veranstaltung „Infotainment – Die Zukunft des Tourismus“ in den Bann zog. Mit seiner lockeren und freundlichen Art teilte er eigene Erfahrungen und motivierte seine Zuhörer, das eigene Glück als Mitarbeiter in der Tourismusbranche selbst in die Hand zu nehmen.

 

Zwei weitere Referenten waren Matthias Gürtler, Chefredakteur der Zeitschrift „Touristik aktuell“ und Nadine Weller von der FH des Mittelstands. Sie berichteten aus unterschiedlichen Blickwinkeln über die Zukunft des Tourismus.

Herr Gürtler begeisterte mit seinem Vortrag über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Denn viele sehen das Internet als Risiko für die Reisebüros, vielmehr soll dieses jedoch als Chance genutzt werden!

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Eins steht fest: Reisebüros sind auch in Zukunft sehr gefragt! Wichtig ist, dass diese sich den Veränderungen der Tourismusbranche und dem digitalen Wandel anpassen.

Den 130 geladenen Gästen - angehende Tourismuskaufleute, Mitarbeiter aus Reisebüros und von Reiseveranstaltern - wurde auch zwischen den Vorträgen ein interessantes Programm geboten. Sie konnten sich an den Infoständen des Jugendreiseveranstalters RUF, der Bielefelder FHM und der EBC Hochschule Hamburg über die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten und Jobs in der Branche informieren.

Mit leckeren Brötchen, Kaffee und Kuchen sorgte das Catering-Team auch für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Referenten.

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Die Veranstaltung im März 2016 organisierten die Auszubildenden des dritten Jahres Tourismuskauffrau/-kaufmann im Rahmen des Fachs „Projektmanagement“ am Carl-Severing-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung Bielefeld.

Ein Tag, der mit großen Erwartungen begann und als voller Erfolg endete!
(Stefanie Klassen, TK301)

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Das Carl-Severing-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Bielefeld und das IES Pío Baroja BHI Irún schließen Abkommen über eine pädagogische Zusammenarbeit

Am Freitag, 29.04.16, unterzeichneten die beiden Schulleiter, Dr. Jörg Weber und Javier Garin Vergara, in Irún (Spanien) ein Abkommen über einen gemeinsamen Schüleraustausch in den nächsten beiden Schuljahren. Dieser Schüleraustausch betrifft die Schülerinnen und Schüler unserer Beruflichen Gymnasien und der Höheren Handelsschule. In beiden Bildungsgängen wird Englisch als erste und Spanisch als zweite Fremdsprache unterrichtet. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler ihre interkulturellen Kompetenzen und ihre Sprachkenntnisse verbessern. Im kommenden Schuljahr werden in dem Zeitraum von März bis April 2017 ca. 15 Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen für eine Woche in Gastfamilien wohnen. Gemeinsamer Unterricht, eine Berufsorientierung und ein kulturelles sowie sportbetontes Rahmenprogramm sind Inhalte des Austausches.

Irun Spanien Museum 760Koordiniert wird die pädagogische Zusammenarbeit von Fremdsprachenlehrerin Frau Jennifer Speicher. Gemeinsam mit dem Schulleiter Herrn Dr. Weber hat sie in der letzten Woche die spanische Schule besucht und ein gemeinsames Programm mit den spanischen Lehrkräften erarbeitet. Für das kulturelle Rahmenprogramm in Spanien bieten sich Ausflüge nach Bilbao, San Sebastian und nach Hondarribia an.


Irun Spanien Landschaft 460In Irún leben ca. 60.000 Menschen. Die Stadt liegt am Fuße der Pyrenäen rund 15 km von San Sebastian, Europas Kulturhauptstadt 2016, entfernt und gehört zur Provinz Gipuzkoa in der autonomen Region Baskenland. Die Grenze zu Frankreich ist nur wenige Kilometer entfernt. Entlang der Stadt fließt der Grenzfluss Bidasoa, der drei Kilometer entfernt bei Hondarribia in den Golf von Biskaya mündet.

 

 

kmk logo(KMK: Kultusministerkonferenz)

Verbessern Sie Ihre berufliche Handlungskompetenzen, Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt und seien Sie gerüstet für die Anforderungen der Globalisierung!

Bei dem KMK-Fremdsprachenzertifikat handelt es sich um eine zentral gestellte Prüfung für Auszubildende aus den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung sowie spezielle Aufgaben für Kaufleute im Bereich Tourismus und im Einzelhandel. Dieses besondere Zertifikat stellt die berufsbezogene Fremdsprachenkompetenz in den Mittelpunkt und entspricht den europäischen Standards.

Die Prüfung, die einen schriftlichen und einen mündlichen Aufgabenteil umfasst, ist freiwillig und findet am

  • 08. März 2016 um 08:00 Uhr (Wirtschaft und Verwaltung)
  • 15. März 2016 um 08:00 Uhr (Tourismus)

statt. Sie ist allen Auszubildenden zugänglich, die sich in der Sprache Englisch für das Zertifikat fit fühlen.

Sie zeigen Ihr Können schriftlich in den folgenden Kompetenzbereichen – stets bezogen auf Situationen aus Ihrem Berufsbereich:

  • Rezeption I (Hörverstehen)
  • Rezeption II (Leseverstehen)
  • Produktion (Schriftstücke erstellen) und
  • Mediation (Vermitteln in zweisprachigen Situationen).

In einer mündlichen Prüfung, Kompetenzbereich Interaktion, zeigen Sie Ihre Fähigkeit, mit einem Gesprächspartner berufliche Fachgespräche zu führen.

Die Prüfung wird auf drei unterschiedlichen Niveaustufen angeboten. Es fallen keine Prüfungsgebühren an.

Auskunft erteilt Ihnen Ihre Englischlehrerin bzw. Ihr Englischlehrer.

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Unter dem Motto „Carl slammt!“ fand am 10. Dezember der 2. Poetry Slam des CSB Wirtschaft und Verwaltung statt. Gegenüber dem ersten Slam-Event traten dieses Mal keine Profis aus der Region gegeneinander an, sondern Schülerinnen und Schüler aus der Vollzeitschule HH (Höhere Handelsschule) und AHR (Gymnasialer Zweig). Diese wurden zuvor in einem Workshop des Paderborner Lectora-Verlags an das Dichten herangeführt und im Unterricht zum Teil noch weiter gecoacht.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: 11 junge Menschen aus verschiedensten Kulturkreisen performten auf der Bühne Gedanken und Gefühle in eigenen, lyrischen Worten. Da war z. B. der spätere Sieger Sinan, der ganz cool in einem ironischen Nebensatz von der Angst vorm Vollbart sprach, um sich zugleich aber als Kurde zu outen und so geschickt das von Ängsten bestimmte Schubladendenken in der Bevölkerung aufs Korn nahm. Kevin thematisierte ganz ernsthaft den scheiternden Lebensweg eines Freundes und schaffte es, durch Reim und Betonung die Tragik des Erzählten kunstvoll hervorzuheben. Simeon entführte durch pfiffige Doppelreime und kreative Phantasie die Zuhörer in eine bizzare Traumwelt, aus der er am Ende doch nur als Alltagsheld erwachte und würzte den Vortrag mit einer Prise Humor.

Viele weitere großartige Vorträge wurden solo oder als Duett, poetisch oder in Prosa, aber auch als gekonnter Rap vorgetragen. Das Publikum war durchweg begeistert und spendete zum Teil stehend Applaus. Den bekamen auch die Musiker, welche das Rahmenprogramm besorgten: Schülerinnen und Schüler der Klasse MK 502 hatten den „Four Chords Song“ eingeübt und als Highlight vor der Pause beigesteuert, ebenso wie Pianist Henry. M. Winning die Klavierbegleitung vor dem Auftritt der Poeten. Die Moderation des Abends besorgten in professioneller Art und Weise HH-Schülerin Elvisah und Berufsschülerin Jennifer, die bereits den 1. CSBWV-Slam moderierte.

poetryslam2 s140 Gäste sorgten dafür, dass viele der gesponserten Getränke und Speisen verzehrt wurden und – zusammen mit den Einnahmen aus dem Eintritt – eine Summe von rund 300.- € für die Wohngruppen der von Laer Stiftung zusammen kamen. Der Benefiz-Gedanke gibt dieser Tradition an unserer Schule sein verbindendes Element: Die vielen Helfer für Organisation, Deko, Plakatgestaltung, Stühle schleppen, Speisen zubereiten, Spenden einwerben, Musik einüben, dichten usw. haben diese zusätzliche Arbeit investiert, weil sie unserer Schule eine gemeinsame, positive Erfahrung und elternlosen Kindern ein Weihnachtsgeschenk geben wollten.

wirtschaftskompetenz sFünf Realschulteams aus dem Stadtzentrum wetteiferten um den Wanderpokal „Wirtschaftskompetenz an Realschulen“ des Wirtschaftsgymnasiums am Carl-Severing-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Bielefeld.

Das Wirtschaftsgymnasium am Carl-Severing-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung hat auch in diesem Schuljahr für ihre Hauptzubringerrealschulen wieder den Wettbewerb „Wirtschaftskompetenz an Realschulen“ ausgeschrieben. In diesem Wettbewerb übernehmen die TeilnehmerInnen der Realschulen einen traditionellen Familienbetrieb, welcher im innovativen Sport- und Freizeitsegment tätig ist. Aufgabe der „UnternehmerInnen“ ist die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von hochwertigen Outdoor-Zelten. Die SchülerInnen können Mitarbeiter einstellen, Produktionsmaschinen kaufen und verkaufen, über ein Marketing-Mix entscheiden und damit entscheidenden Einfluss auf den Kurs ihres Unternehmens nehmen.

Die Ausgangslage für alle teilnehmenden Teams der Realschulen war identisch, die Entscheidungen in den sechs simulierten „Geschäftsperioden“ aber sehr unterschiedlich. Das Planspiel eignet sich insbesondere für die nachhaltige Vermittlung von betriebswirtschaftlichem Grundwissen und der Zusammenhänge in einem Unternehmen.

Brüssel Wie schon seit Jahren fuhr die Jahrgangsstufe 13 des Wirtschaftsgymnasiums auch in diesem Jahr im November nach Brüssel. Also: The same procedure as every year?

Nicht ganz, da die Terroranschläge in Paris nur wenige Tage zurücklagen und die Drahtzieher der Attentate in Brüssel vermutet wurden. Sicherheitsstufe drei wurde ausgerufen und wir waren in der Tat etwas verunsichert. Die Bedrohung durch den Terrorismus und die Flüchtlingsfrage waren somit die bestimmenden Themen dieser Woche. Im Parlament, im Kommissionsgebäude und auch im Sitzungssaal des Ministerrats informierten uns Sprecher diverser Ausschüsse, mehrere Referenten und die Abgeordnete Gabriele Preuß aus Herne über europäische Politik. So erfuhren wir konkret, wie viele Personen, Institutionen und Lobbyisten sich in der EU an dem Gesetzgebungsprozess „beteiligen“.

Aber auch die Freizeit kam nicht zu kurz. Eine Stadtrundfahrt, Shopping und Pommes Essen in Brüssel rundeten das Programm ab, sodass wir alle diese letzte gemeinsame Fahrt vor dem Abi genießen konnten. (Aue)