Drei Schlagworte - drei tolle Projekte!

Schüler des dritten Ausbildungsjahres im Beruf Tourismuskaufleute zeigten mit ihren selbst geplanten und durchgeführten Projekten, welches kreative und innovative Potenzial in ihnen steckt:

Der Pott ruft!
Hinter dem Projekt Explore the pott verbirgt sich die Projektidee, den Tourismus in der Region Ruhrgebiet mit Hilfe von innovativen Routenplanungstools anzukurbeln. Das Ergebnis: Eine attraktive Homepage und eine App fürs Smartphone! Dass das Projektergebnis das Zeug zum echten Erfolg hat, bewies die Gruppe, indem die Routenhighlights für einen Wandertag in den „Pott“ mit Hilfe der App geplant und auch unternommen wurde.

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Extra für „Expis“!
Auch die Projektgruppe TourisMe setzte ganz auf den Online-Zeitgeist: In diesem Projekt entstand eine Website, auf der sich junge Touristiker über branchenbezogene Themen informieren können. Hierfür steht z.B. ein Veranstaltungskalender zur Verfügung, der eine Vielzahl branchenspezifischer Termine verzeichnet. Besonders wichtig war der Projektgruppe für ihr Ergebnis Authentizität, ganz nach dem Motto: „Von Azubis für Azubis“. Eine persönliche Vorstellung der Projektverantwortlichen ist daher auch auf der Homepage zu finden.

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Event der Extraklasse
Mit einem eindrucksvollen Event endete das dritte Projekt „Infotainment“: Hochkarätige Experten, Hochschulen und Unternehmen der Branche informierten und begeisterten 130 geladenen Gäste mit einem bunten Mix aus Coaching, Infos, Job- und Studienangeboten.

Den Bericht über die Veranstaltung finden Sie hier.

Über den Bildungsgang Tourismus am Carl-Severing- Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung können Sie sich hier informieren.

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Entwicklungspolitisches Seminar der Berufsfachschule in Bonn vom 04.04. – 07.04.2016

Bonn, das ist nicht nur die Stadt der Vereinten Nationen, die ehemalige Bundeshauptstadt oder der Geburtsort Beethovens. Schon seit Jahren ist die sehenswerte Stadt am Rhein Ziel der Berufsfachschule (Typ2). Im Rahmen eines einwöchigen Seminars setzten sich die Schülerinnen und Schüler dort mit zentralen entwicklungspolitischen Fragen auseinander.

Welche Aufgaben kann und muss Entwicklungspolitik in einer globalisierten Welt übernehmen, die immer noch durch starke soziale Ungleichheit geprägt ist? Kann Fairer Handel ein Mittel gegen Kinderarbeit und Ausbeutung von Kleinbauern in Entwicklungs- und Schwellenländern sein? Was können wir als Konsumenten tun?

Die europäische Akademie bot hierzu ein interessantes und abwechlungsreiches Programm. Referenten aus nichtstaatlichen Organisationen berichteten von persönlichen Erfahrungen, erfolgreichen Projekten, aber auch vielen Schwierigkeiten.

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In einem Planspiel setzten die Schülerinnen und Schüler mit großem Engagement konkret und handelnd das um, was sie in Entwicklungszusammenarbeit gelernt den letzten Tagen über hatten.
 
Ein politischer Stadtrundgang und eine sehr anschauliche Führung im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland rundeten diese informative Woche ab. Zurück in Bielefeld setzten sich Schüler und Schülerinnen der Berufsfachschule verstärkt mit dem Thema Fairer Handel als Konzept einer nachhaltigen Entwicklung auseinander. (AUE)
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kmk logoWir gratulieren unseren Schülerinnen und Schülern herzlich zur bestandenen KMK-Zertifikatsprüfung in Englisch!

Insgesamt haben in diesem Jahr 97 Auszubildende aus allen Teilzeitbildungsgängen des Carl-Severing- Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung an der Prüfung teilgenommen, von denen 88 die Prüfung bestanden haben! Das ist ein tolles Ergebnis! Besonders hervorzuheben sind die vier erfolgreichen Prüfungen auf der höchsten Stufe Niveaustufe IV.


Durch die freiwillige Teilnahme an der Zertifikatsprüfung dokumentieren die Auszubildenden, dass sie bereit sind durch ihr über den Unterricht hinausgehendes schulisches Engagement, ihre berufliche Zukunft aktiv zu gestalten. 
Bei dem KMK-Fremdsprachenzertifikat handelt es sich um eine zentral gestellte Prüfung für Auszubildende aus den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung sowie spezielle Aufgaben für Kaufleute im Reiseverkehr und im Einzelhandel. Dieses besondere Zertifikat stellt die berufsbezogene Fremdsprachenkompetenz in den Mittelpunkt und entspricht den europäischen Standards.

Die Prüfung, die einen schriftlichen und einen mündlichen Aufgabenteil umfasst, ist freiwillig und findet im Frühjahr jeden Jahres statt.
 Sie ist allen Auszubildenden zugänglich, die sich in der Sprache Englisch für das Zertifikat fit fühlen und sich im Rahmen der Globalisierung zusätzlich qualifizieren möchten. (SIE)

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Der Differenzierungskurs 'Lebensmittel Warenkunde' der EK 410 (Einzelhandelskaufleute) besuchte Anfang Juni das Unternehmen Teekanne in Düsseldorf.

Bestandteile der Betriebsbesichtigung waren die Vorführung einer informativen Multimedia­Show zur Geschichte des Unternehmens und der Teeproduktion, der Besuch des Firmenmuseums, ein Rundgang durch die Produktion sowie eine Fragerunde bei Tee und Gebäck. Auch der Teegenuss kam nicht zu kurz, da die Gruppe mehrere Erzeugnisse aus dem Haus Teekanne verkosten durfte.

Für die Auszubildenden war es, gerade auch im Hinblick auf ihren betrieblichen Alltag, sehr interessant etwas über die Welt des Tees zu erfahren. (SIE)

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Im Mai erarbeitete die Internationale Förderklasse KOB4F in einem Projekt des Stadttheaters Bielefeld eine Inszenierung, in dem es um die Themen „Fremdsein“, „Begegnungen mit anderen Menschen“ und „Statusfragen“ ging.

Das Projekt konnte durch eine großzügige Spende des Lions-Club Bielefeld finanziert werden und wurde von den Theaterpädagogen Martine Breinlinger und Canıp Gündoğudu betreut.

Schüler der KOB4F berichten über ihre Erlebnisse:

theater international2 380Nour aus Syrien schreibt:

Die Augen im Theater
Wozu Theaterspiel? „Vergiss alles, steh` auf der Bühne! Da bist du jemand anderes! Da bist du Hamlet!“ sagt mein Lehrer, als ich das erste Mal Theater spiele.

Während die Zuschauer Platz nehmen, warte ich auf die Stimme, die mir meinen Auftritt ansagt… Mir wird übel, ich fühle mich schlecht, mache mir Sorgen, habe voll die Angst.

Eigentlich geht das gar nicht! …

Warum Theaterspiel? „Ich fliehe aus einem anderen Leben!“ so habe ich geantwortet, als mein Lehrer mich gefragt hat. „Wieso machst du Theater?“ „Ich bin jetzt ein anderer Charakter, ich kann in den Himmel fliegen, ich kann irgendwo hingehen, ich kann irgendwann leben und irgendwas erleben, im Theater kannst du das Paradies finden!“ So ist mein Gefühl.

 

Zabihullah aus Afghanistan schreibt:

Das erste Mal – eine internationale Klasse auf der Bühne

Wir haben im Stadttheater Bielefeld Theater gespielt! Das Projekt hat eine Woche gedauert. Die ersten drei Tage haben wir Masken gebaut. Wir machten viele Übungen, um das Theaterspiel zu erlernen.

Die Masken, die wir gebaut haben, waren interessant und gefielen uns sehr. Am Freitag spielten wir ein kleines Theaterstück, jeder hat seine Freunde und seine Betreuer dazu eingeladen. Als wir Theater gespielt haben, waren im Publikum ungefähr 30 Menschen als Zuschauer!

Was wir von Canip und Martina, unseren Theaterpädagogen, gelernt haben, präsentierten wir am Freitag um vierzehn Uhr. Am Ende haben wir mit unserer Lehrerin Frau Cevrim ein Foto gemacht. Wir haben uns alle bedankt, besonders beim Lions-Club. Ich würde sagen, dass das eine schöne Woche war.