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Im Bauch des trojanischen Pferds

Gute Werbung kommt als Geschenk daher – sie offenbart wie das trojanische Pferd ihren wahren Inhalt erst, wenn man es auspackt! So zeigen die Kreativen der Agentur Jung von Matt in einen Satz, was ihr Anspruch ist.Nicht umsonst ist die Agentur seit Jahren Nummer Eins der Branche. Große Kampagnenerfolge wie der virale Weihnachtsspot von Edeka sind dieser Ideenschmiede entsprungen. Umso spannender war es für die Marketingklassen MK 701 und MK 702, aus erster Hand Einblick in das Agenturleben bei Jung von Matt zu erhalten.

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Am Donnerstag, den 7.2. startete das Programm in Hamburg bei der Agentur Jost von Brandis, einer Spezialagentur, die sich auf Out of Home-Werbung und Ambient-Media spezialisiert hat. Der Vortrag des Geomarketingexperten beeindruckte! Er zeigte, dass die Werber wissen, wo ihre Zielgruppe wohnt, wie und wo sie sich bewegt, an welcher Ampel sie steht oder in welchen Kneipen Kampagnen am besten ankommen.

2019 MK HH 380 6Den Donnerstagnachmittag verbrachten die Klassen anschließend getrennt in der traditionellen Hamburger Speicherstadt: Hier öffneten die beiden Kreativagenturen KolleRebbe und Philipp und Keuntje ihre „Böden“ (so heißen die Etagen in den ehemaligen Speichern) für den Marketingnachwuchs. Eine Vielfalt praktischer Kampagnenbeispiele und Einblicke in den Workflow einer großen Agentur – von der Strategie, über die Kreation bis hin zur praktischen Umsetzung – bildeten den fachlichen Höhepunkt des ersten Tages. Er endete für einige Feierwütige erst spät in der Nacht, denn der ein oder andere kühle Trunk auf der Reeperbahn gehört bei einer Hamburgfahrt natürlich zum Pflichtprogramm!

2019 MK HH 380 2Am Freitag ging es dann nach dem Frühstück in den schon erwähnten Bauch des trojanischen Pferds: Im architektonisch eindrucksvollen Konferenzraum von Jung von Matt fühlen sich die Besucher tatsächlich in diesen versetzt! Voller Eindrücke und in guter Teamatmosphäre ging es dann am Freitag Nachmittag zurück ins beschauliche OWL. (Mau/Kln)

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„Politik live vor Ort“ lautete das Motto des etwas anderen GL-Unterrichts kurz vor den Sommerferien. Dafür machten sich die Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule mit ihrem Klassenlehrer, Christian Blome und ihrem GL Lehrer, Christian Balzarek auf nach Düsseldorf, um die Arbeit einer Landtagsabgeordneten näher kennenzulernen.

In Düsseldorf besuchten die Schülerinnen und Schüler zuerst den Landtag und konnten nach einer Führung durch das Parlamentsgebäude bei einer Anhörung im Plenarsaal live dabei sein. Im Anschluss traf sich die Klasse mit der Bielefelder Landtagsabgeordneten und ehemaligen Staatsministerin a.D. Christina Kampmann, zu einem einstündigen Gespräch. Dafür hatten die Schülerinnen und Schüler im Unterricht Fragen zur Digitalisierung, Europa, Migration und Bildungspolitik vorbereitet. Moderiert wurde das einstündige Gespräch, bei dem der Landtagsabgeordneten auch Fragen zu ihrem politischen und privaten Werdegang gestellt wurden, von den beiden SchülerInnen Dalila Maurer und David Kurak. Frau Kampmann zeigte sich begeistert von den Fragen und dem Interesse der Klasse und nutzte die Gelegenheit auch die Schülerinnen und Schüler nach ihren Meinungen zu den verschiedenen Themen zu fragen.

Im Anschluss blieb noch genügend Zeit, Fotos und Selfies für die heimischen Social Media-Accounts zu schießen und die Landeshauptstadt zu erkunden, bevor es am späten Nachmittag wieder nach Bielefeld ging.
BAL/BLO


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Miele ist eine der bekanntesten Marken Deutschlands mit Sitz im ostwestfälischen Gütersloh - da liegt es für angehende Marketingkaufleute nah, diesem Weltkonzern einen Besuch abzustatten!

Die Klasse MK 701 erlebte am 5. Juli einen spannenden Tag in der Unternehmenszentrale der Miele KG. Geleitet und moderiert von zwei Auszubildenden des Unternehmens begann die Exkursion mit einem Gang über das weitläufige Betriebsgelände, auf dem mehrere tausend Menschen arbeiten. In der Endmontage für Waschmaschinen konnte an den Bändern die "Heirat" von Waschtrommel und Gehäuse zum fertigen Produkt bestaunt werden. Anschließend bot der Gang durch das Miele-Museum Einblicke in die Produktvielfalt und Historie des Unternehmens.

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Mit Blick auf die Ausbildungsinhalte der angehenden Marketingkaufleute war der Fachvortrag von Mitarbeitern der Marketingabteilung über die praktische Ausgestaltung des Marketingmix´, die Kampagnensteuerung und den Umgang mit Social Media spannender Höhepunkt des Tages. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitarbeitern von Miele, die dies ermöglicht haben! (MAU)

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Die Jahrgangsstufen 11 und 12 des Beruflichen Gymnasiums für Informatik besuchten vor den Osterferien das Heinz-Nixdorf-Museumsforum (HNF) in Paderborn. Die beiden Klassen nahmen an zwei verschiedenen Führungen durch das HNF teil: „Quer durch die Informatik“ und „Die Welt der Codes und Chiffre“. Im Leistungskurs Informatik haben die Schüler bereits viele theoretische Inhalte kennengelernt. Durch die Erkundung des Museumsforums konnten sie diese verifizieren und erhielten einen Eindruck der praktischen Informatik – damals und heute. (HOL)

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Erlebnisbericht der TK502

Im Rahmen des Unterrichtsfachs Projektmanagement im Bildungsgang Tourismuskaufleute organisierte unser Team einen Tagesausflug mit Bus und Bahn zum Düsseldorfer Flughafen. Vor Ort wollten wir die Gegebenheiten besser kennenlernen und weitere Informationen über den Flughafen erhalten.

Nach monatelangem Vorbereiten und Planen des Projekts war der langersehnte Tag da. Mit 36 Personen begann die ca. zweistündige Bahnreise vom Bielefelder Hauptbahnhof Richtung Düsseldorf. Mit der Schwebebahn, dem sogenannten SkyTrain, ging es anschließend zur letzten Etappe direkt zum DUS Airport.

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Im Verwaltungsgebäude des Flughafens wurden wir pünktlich von unserem Partner Herrn Sommer in Empfang genommen. Herr Sommer referierte im ersten Vortrag des Tages ausführlich über die Abläufe und Marketingmaßnahmen des DUS. In den letzten Jahren varierte die Vielfalt und Anzahl der Airlines stark. Privatjets, Hubschraubern bis hin zum großen Airbus 380, die unterschiedlichesten Luftverkerhrsmittel können in Düsseldorf starten und landen.

Stefan Horner von der Deutschen Bahn informierte uns im zweiten Vortrag über die Entstehung und Entwicklung des Rail&Fly Programms, wobei er unter anderem auch darauf einging wie das neue System sein Leben beeinflusst hat.

Nach einer kurzen Pause trafen wir uns am ZOB des Flughafens. Das Highlight unseres Projekttages stand bevor: Die Vorfeldrundfahrt

Nach der obligatorischen Sicherheitskontrolle am Flughafen bestiegen wir den Bus Richtung Vorfeld.
Kleiner Fun-Fact: Wer auf dem Vorfeld fahren möchte, muss einen extra Führerschein besitzen. Auf dem Vorfeld gilt eine Maximalgeschwindigkeit von 30 km/h und es werden regelmäßig Blitzer aufgestellt. Besonders eilig hatte es derjenige, der mit Tempo 120 km/h geblitzt wurde, weil er schnell in den Feierabend wollte.

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Übrigens, wusstet ihr, dass es an jedem Flughafen eine gesonderte Feuerwehr gibt? Nein? - Wir auch nicht. In Düsseldorf gibt es sogar zwei Wachen, da die Feuerwehr innerhalb von 120 Sekunden jede Stelle am Flughafen erreichen können muss.

Während der Vorfeldrundfahrt hatten wir die Möglichkeit uns die Turbinentesthalle des Flughafens anzusehen. Trotz des besonderen Schallschutzes und der sehr guter Isolierung erreichen die Triebwerksgeräusche scheinbar immer noch einige Anwohner, sodass der Flughafen verpflichtet ist eine neue Testhalle zu bauen. Viele weitere Informationen, die man als normler Fluggast nicht zu sehen bekommt, wurden uns an diesem Tag vermittelt. So konnten wir uns unter anderem die Bildschirme für die Piloten anschauen, die ihnen an jedem Flugsteig die Wartezeiten bis zum Start anzeigen.

Wirklich winzig fühlt man sich, wenn man sich im Bus parallel zum Start eines Airbus 380 der Emirates Airline befindet. Es war das Highlight der Vorfeldrundfahrt.

Das Projektteam DUS mit Bahn & Bus:

Sarah Stümmler, Romy Schneider, Karolin Marowsky, Kübra Yavuz, Lia Lohfink, Carmen Strüve u. Alexandra Sawodowski (TK502)

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Wie schnell und unbemerkt politische Verhältnisse sich ändern können, Oppositionelle sich im Gefängnis wiederfinden und Diktaturen entstehen, das erlebten die Berufsfachschüler/-innen hautnah in einem Planspiel während eines Seminars zur politischen Bildung.

2018 BFT2 380Vorurteile, Alltagsrassismus und (Rechts)Extremismus – das waren die Themen, die im Zentrum der viertägigen Studienfahrt standen. Ein beeindruckender Höhepunkt war der Besuch des EL-DE Hauses in Köln. Während der NS-Diktatur diente das Haus mit seinen zehn Gefängniszellen in den zwei Kellergeschossen als Sitz der Gestapo mitten in Köln. Heute steht es als Symbol für die Verfolgung und Ermordung unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen von 1933 bis 1945. Uns wurde klar: Eine demokratische Gesellschaft ist keine Selbstverständlichkeit und kein Selbstläufer, sondern fordert von jedem Engagement und Zivilcourage gegen Rassismus und Ausgrenzung.

Natürlich kam die Freizeit nicht zu kurz, sodass die Klassenfahrt auch aus Sicht der Schüler eine runde Sache war. (AUE)